Kategorien
Blog

Das ist dein Zeichen, mit Tiktok anzufangen

Vor etwa einem Monat habe ich angefangen, TikTok zu nutzen. Ich wollte ein neues Auditorium für meine Blogs avecMadlen und Tüll & Trüffel finden, war neugierig und hatte das Bedürfnis, meine Erlebnisse mit anderen zu teilen. Aber ich hab mich nicht getraut. Ich hatte schlicht keine Lust auf Haterkommentare, wollte etwas wirklich sinnvolles produzieren und fragte mich fortwährend, ob meine Ideen überhaupt gut oder spannend genug sind für ein Format wie Tiktok.

Irgendwann hab ich mich dann mit ChatGPT beraten – er schlug mir vor, einfach mal Landschaften mit cooler Musik zu posten. Ich hielt das für eine gute und vor allem sichere Idee, dachte noch eine Weile darüber nach… und dann, eines Nachts, hab ich einfach meine ersten Videos rausgeballert.

Hier geht’s zu meinem Tiktok-Account

So fühlt es sich an, endlich Tiktoks zu machen

Es fühlte sich erstaunlicherweise total geil und richtig an. Ich dachte mir: „Yeah, i did it!“ Nach all den Jahren voller Zweifel. TikTok hat jetzt nicht mein Leben umgekrempelt. Aber: Ich filme neben dem Fotografieren für meine Blogs inzwischen auch kurze Clips. Ganz automatisch. Und das fühlt sich an wie eine natürliche Erweiterung meiner Arbeit.

Blonde Frau, die am Strand hockt mit dem Handy die Wellen filmt.
Ist doch scheißegal, wie das auf andere wirkt: Hauptsache du bist in deiner Schaffensphase und hast (hoffentlich) auch noch Spaß dabei. Foto von Patti Black auf Unsplash

Was ich dabei gelernt habe: Ich kann tatsächlich Videos schneiden. Außerdem kann ich sie so gestalten, dass ich selbst Freude daran habe – und ein paar andere Menschen auch. Und das Schönste: Jedes Mal, wenn ich meine Clips anschaue, sie zusammenschneide und mich mit ihnen beschäftige, erlebe ich meine Reisen noch einmal. Sehr intensiv sogar. Es fühlt sich an, als wäre ich wieder mittendrin – in all diesen schönsten Momenten meines Lebens. Dieses Material wird dadurch zum Input für mich selbst. Es inspiriert mich über einen langen Zeitraum – zu Texten, zu neuen TikToks, sogar zu kleinen Malereien oder Comics. Es ist irgendwie ein Kreislauf, den ich mir da selbst schaffe, durch den ich mich wieder auflade und inspiriere.

Kurz zum Equipment: Ich habe eine gute Handykamera, nutze das Xiaomi Mi 14T pro mit Leica-Kamera. Ich bin wirklich begeistert davon. Fotos und Videos sehen damit wild aus. Licht, Mikrofon, andere Kameras habe (oder nutze) ich bis jetzt noch nicht. Bin demnächst dann wahrscheinlich aber offen für Anschaffungen.

Kamera- und Handy-Equipment für Blogger. Stative, Objektive, Mikrofone, künstliches Licht, Gopro und viel mehr.
Du kannst mit dem Equipment übertreiben, du musst aber nicht. Foto von Jakob Owens auf Unsplash

Trau dich, Schatz. Wenn ich es kann, kannst du es auch

TikTok hat mich in diesen Wochen mutiger gemacht und mir beigebracht, dass ich einfach losgehen kann. Ohne Masterplan und Rücksicht auf Perfektion. Ohne alles zu zerdenken und einfach mal Gleichgesinnte zu inspirieren und mich von ihnen inspirieren zu lassen. Kunst, Kulturen und die Liebe zu Abenteuern auch an die Jungs und Mädchen weiterzugeben, die noch gar nicht wissen, wie sehr sie das alles lieben könnten. Quasi all das, was ich auch mit avecMadlen versuche umzusetzen.

Und falls du denkst, TikTok wäre nur Trash-Content oder man müsste direkt mit dem ersten Video viral gehen: Das habe ich auch geglaubt. Beides trifft für mich aber nicht zu. Mit meinen kleinen Videos mache ich jetzt einfach mal stabil weiter. Weil ich stur bin, weil es wahnsinnig viel Spaß macht; und weil ich nach nur einem Monat sehe, dass es vorwärts geht – langsam, aber spürbar. Falls du also selbst überlegst, dort anzufangen: Warte nicht so lange wie ich.


Beitragsbild von J A N U P R A S A D auf Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Die mobile Version verlassen