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Über Madlen

Über Madlen

Ich bin Madlen Trefzer, Journalistin aus dem schönen Baden-Baden. Baujahr 1995, Sternzeichen Stier. Am liebsten schreibe über Kunst, Reisen und alles, was mich gerade fesselt.

Die Kunst begleitet mich seit vielen Jahren. Besonders faszinieren mich Werke zwischen Mittelalter und Barock sowie auch die wilde Zeit ab Expressionismus bis heute. Kandinsky, Hans Baldung Grien oder Bellini lösen in mir dieselbe Freude aus wie tropischer Regen, Meeresrauschen und das Entdecken von Kulturen, die mir bisher unbekannt waren.

Ich liebe diese schöne Welt und kriege nicht genug von ihr

Neben der Kunst ist meine zweite große Leidenschaft: alleine durch die Welt zu reisen. Irgendwann fing alles mit einer Kunstreise an. Das Entdecken neuer Orte machte mich ganz schnell süchtig. Seit dem reise ich wegen des Lebensgefühls, der Atmosphäre und Energie. Zur Zeit hat es mir Südostasien besonders angetan. Mich interessiert es wahnsinnig, wie die Menschen dort leben, wie sie lachen, welche Werte sie tragen. Wie ihre Städte klingen, was sie essen, welche Natur sie umgibt. Manche Orte fühlen sich an, als hätte ich sie in einem anderen Leben gesehen. Andere sind derart ergreifend, dass ich innerlich erstarre und für einen kurzen Moment eins mit ihnen werde.

Mein Reisestil ist wahrscheinlich am treffendsten beschrieben mit: planlos und mit Glanz in den Augen. Ich weiß morgens meistens nicht, wo ich mittags, geschweige denn abends, lande. Und das lebe ich mit Freude auch im echten Leben. Ich bin einfach zu gerne an Orten, die ich vorher nicht einmal kannte; lerne Menschen kennen, deren Visionen mich faszinieren, verbringe Stunden in Ausstellungen und denke: Wie absurd vielseitig und schön diese Welt eigentlich ist. Das ist meine Art, mich am Leben zu fühlen.

Wie avecMadlen entstand

Bevor avecMadlen entstand, arbeitete ich als Redakteurin für den einen oder anderen euch bekannten Medienkonzern. Je höher mein Gehalt war, desto mehr Morde, Politik, Krieg und Straftaten füllten meine Berichterstattung. Weil es das ist, was die Leute klicken. Und viele Medien sind auf diese Klicks angewiesen. So einfach ist das. Als sensibler Mensch konnte ich die Verantwortung dafür, so viel Dunkelheit in die Welt zu transportieren, nicht mehr tragen.

Also traf ich eine Entscheidung. Ich gründete einen Blog, der die schönen Seiten des Lebens beleuchtet. Der aus Spaß und Liebe geschrieben ist, zu Themen die angenehm und abenteuerlich sind. Ich bin überzeugt, dass diese guten Vibrations durch euren Bildschirm in euer Herz gelangen und euren Tag ein kleines bisschen schöner machen. Was aber nicht heißt, dass avecMadlen nur für Friede, Freude, Eierkuchen steht. Mein Anliegen ist es schon, euch die Welt, wie ich sie sehe, mit allen Widersprüchen zu zeigen. Mit Euphorie, Überforderung, Angst, Sinnlichkeit, Einsamkeit und Staunen. Echt und unverblümt. Manchmal ein bisschen zu unverblümt, aber aus einer liebevollen Haltung heraus. So beabsichtige ich es zumindest. Ob ich mich immer daran halte, wage ich zu hinterfragen.

Das Ziel von avecMadlen

Durch meine Texte sollen Menschen das Gefühl bekommen, selbst an diesen Orten gewesen zu sein. Ich will, dass du, lieber Leser, eine Stadt regelrecht fühlen, den Regen hören, die Atmosphäre aufnehmen kannst. Und danach selbst entscheiden kannst, ob du dieses Abenteuer auch erleben willst, oder ob du einfach mal aus meinen Fehlern lernen willst.

Der Themenbereich Kunst hingegen soll dich dazu veranlassen, tiefer zu graben und dadurch den Blick zu erweitern, um ein noch interessanterer Mensch zu werden, als du ohnehin schon bist. Gerne würde ich dir zeigen, dass hinter vermeintlich staubigen Exponaten manchmal ganz wilde, zügellose Leidenschaften stecken, die die Menschheitsgeschichte mit all ihrem Chaos und all ihren Verrücktheiten spiegeln.

Übrigens ist zwischenmenschliche Kommunikation doch auch das reinste Chaos, oder? Aber das macht sie so liebenswert und echt.

Meine Leser

Ich hab recht wenig Ahnung davon, wer ihr seid. Aber ihr seid inzwischen stabile zehn fucking Tausend pro Monat. Und ich luftküsse jeden einzelnen von euch. Ich denke, ich ziehe meistens Menschen an, die Wärme ausstrahlen. Menschen, die neugierig geblieben sind, extraordinäre Persönlichkeiten; Kreative, Verrückte, Liebenswerte.

Madlen Trefzer – ganz privat 😉

Was mein Leben außerhalb des Blogs und all der anderen laufenden Projekte angeht: ich glaube immer noch an die wahre Liebe. Und ich meine, dass dieser Glaube viele meiner Entscheidungen prägt. Zudem gebe ich relativ wenig Fick auf gängige Statussymbole. Luxus bedeutet vor allem Freiheit für mich. Das eigene Leben selbst gestalten zu können, Zeit zu haben, spontan zu sein. Alles sehr abstrakte Elemente. Was den handfesten Luxus angeht, ist natürlich die Kunst das größte Gut auf Erden, das man mit finanziellen Mitteln zu seinem Eigen machen kann.

So abrubt endet das Ganze hier, denn ich leg mich gleich mit dem Buch „Vorbild Musik – Die Geschichte einer Idee in der Malerei im Deutschsprachigen Raum“ von Andrea Gottdang für ein paar Stunden in die Sonne. Dir wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Entdecken auf avecMaden.

In ewiger Liebe,

deine Madlen


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Zum Beitragsbild: Da sitze ich gerade irgendwo in Baler, auf den Philippinen und komme nicht auf die Schönheit klar, die mich umgibt. Mich fotografierte ein Security-Typ, nachdem er mich mit meinem Roller abgefangen und mir die Weiterfahrt untersagt hatte. Eigentlich wollte ich zu den Inseln / Halbinseln die im Hintergrund zu sehen sind. Ein zuvor wütender Taifun zerstörte allerdings die dorthin führenden Straßen.

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