Franz Kafka: brillanter Schriftsteller und… Künstler? Ganz genau. Diese bislang wenig bekannte Seite seines Schaffens wurde erst 2021 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, als Prof. Andreas Kilcher von der ETH Zürich Kafkas Zeichnungen edierte.
Die Zeichnungen, die viele Jahre in einem Zürcher Banksafe aufbewahrt wurden, sind nun in einem Band veröffentlicht, der bereits in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurde. Diese Veröffentlichung hat eine neue Dimension von Kafkas künstlerischem Vermächtnis offenbart und bietet neue Perspektiven auf seine literarischen Werke.
Na ratet mal, wer es von seinem Ex zu Weihnachten bekommen hat.
Franz Kafka: Verbindung zwischen Kunst und Literatur
Prof. Kilcher widmet sich in seinem jüngsten Buch „Kafkas Werkstatt. Der Schriftsteller bei der Arbeit“ der Verbindung von Kafkas zeichnerischem und schriftstellerischem Wirken. Er argumentiert, dass Kafkas Schreiben durch visuelle Elemente beeinflusst wurde und dass das Verständnis seiner Zeichnungen auch neues Licht auf sein literarisches Werk wirft.
Am Donnerstag, 12. September, beleuchtet das Jüdische Museum am Bertha-Pappenheim-Platz 1 in Frankfurt diese Thematik. In Kooperation mit dem Buber-Rosenzweig-Institut an der Goethe-Universität Frankfurt findet um 19 Uhr eine Veranstaltung statt. Bei dieser werden Kafkas Zeichnen und sein Schreiben ins Verhältnis gesetzt.
Das Gespräch mit Prof. Kilcher moderiert Julia Encke, Feuilletonchefin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ich werde vor Ort sein und euch mehr von dieser fantastischen Veranstaltung erzählen.
Unter dem Titel „I Feel the Earth Whisper“ lädt das Museum Frieder Burda in Baden-Baden Besucher ein, sich auf eine sinnliche Reise durch die Kunst der Natur zu begeben. Die Ausstellung zeigt Werke von Bianca Bondi, Julian Charrière, Sam Falls und Ernesto Neto. Ziel ist es, die Verbundenheit des Menschen mit der Natur zu beleuchten. Ein paar Exponate gefielen mir ziemlich gut, also zeige ich sie euch weiter unten.
Die Schau umfasst Skulpturen, Malereien, Videos und Fotos. Diese Werke sollen den Betrachtern helfen, ihre Rolle als respektvolle Hüter der Erde wiederzuentdecken. „Wir wollen neue, fürsorgliche Beziehungen zwischen Mensch und Erde erzählen – wahre ‚planetare‘ Liebesgeschichten“, so die Kuratoren. Die aktuelle Ausstellung „Heilende Kunst“ im LA8 beschäftigt sich mit einem sehr ähnlichen Thema aus einer anderen Perspektive. Zufall? Ich glaube nicht. Also wenn hingehen, dann wohl in beide Ausstellungen, so wie ich das gemacht habe.
Museum Frieder Burda: „I Feel the Earth Whisper“
Die Künstler haben im Ramen der Frieder-Burda-Ausstellung „I Feel the Earth Whisper“ Installationen geschaffen, die Naturlandschaften ins Museum holen und damit dynamische Räume schaffen. Diese fordern dazu auf, neue Perspektiven einzunehmen und eine Harmonie mit der Erde zu empfinden. So zumindest die Absicht der Künstler und Koratoren. Als ich durch das Werk „The Birth of Contemporous Blue Tree“ im Erdgeschoss lief, spürte ich sogar etwas Derartiges.
Die Installation „The Birth of Contemporous Blue Tree“ ist von Ernesto Neto und symbolisiert die Verbindung zwischen Erde und Himmel. Sie lädt Besucher dazu ein, alle Sinne zu nutzen: riechen, hören oder berühren. Die Interaktion mit dem Betrachter fand ich wirklich faszinierend. Das gesamte Werk ist handgehäkelt und man muss die Schuhe ausziehen, bevor man es betritt. Ich fands cool. Die von der Kuppel des Werks hängenden Steine in den gehäkelten Schaukeln fand ich schon ganz interessant. Woran sie mich erinnerten, kann ich aus dem Stehgreif gar nicht sagen. Im Inneren der Installation stehen rhythmische Musikinstrumente zur freien Verfügung. Dort habe ich mir ordentlich einen abgetrommelt – und hatte Spaß bei.
Bianca Bondiy und Julian Charrière im Frieder Burda
Die Ausstellung ist aufgeteilt in die vier Künstler und ihre Auffassung von der Thematik Erde. Bianca Bondis beschäftigt sich in ihrer Installation „Salt Kisses My Lichens Away“ mit chemischen Prozessen wie Salzwasserreaktionen. Ihr Ziel ist es, Alltagsgegenstände in Kunst zu verwandeln. „Meine Werke sind eine eindringliche Erinnerung an die fragile Schönheit unseres Ökosystems“, sagt die Künstlerin selbst. In diesem Raum hielt ich mich allerdings nur sehr kurz auf.
Julian Charrière präsentiert unter dem Titel „Where Clouds Become Smoke“ Projekte über die Verflechtung von Mensch und Natur. Ein Highlight ist sein partizipatives Projekt „Calls for Action“. Es nutzt eine Live-Videoübertragung zwischen dem Schwarzwald und einem Küstenwald in Ecuador. Diese Idee fand ich sehr interessant und hab in dem abgedunkelten Raum, wo die Videoübertragung stattfindet, sogar ein Pärchen kennengelernt, das in der Nähe des Küstenwaldes in Ecuador lebte und demnach auch eine starke Verbindung zum Dargestellten hatte. Sie erzählten mir von ihren Spaziergängen durch die dortige Natur. Wir haben wirklich nett geplaudert. Die ölige Lavalampen-Action fand ich auch super und starrte sie richtig lange an.
hallooooo 🙂Calls of action (2004)Love-In Semeru (2018)
Mein persönliches Highlight
Sam Falls setzt in seiner Ausstellung „Waldeinsamkeit“ auf natürliche Materialien wie etwa Heilsteine und Keramik aus dem Schwarzwald. Er lässt natürliche Prozesse auf seine Werke einwirken, um Vergänglichkeit und Zeitverlauf hervorzuheben. Am aller geilsten fand ich seinen „Vorhang“ aus den Halbedelsteinen. Es war eins meiner persönlichen Highlights in der gesamten Ausstellung. Ich hätte die Dinger am liebsten angeknabbert. Es war toll, es war anders, es war ästhetisch, es war geil und das beste: ich durfte es anfassen.
Healing Sculpture (Curtain) 2017
Die Ausstellung findet anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Museums statt. Gründer Frieder Burda wird mit der Schau für seinen visionären Geist gewürdigt. Sein lichtdurchflutetes Museum bietet eine Symbiose aus Kunst, Architektur und Natur entlang der wunderbaren Lichtentaler Allee in Baden-Baden. „I Feel the Earth Whisper“ ist noch bis zum 3. November 2024 im Museum Frieder Burda zu sehen.
So ist die Atmo im UGBasquiat-Buch -Blättereien
Nach der recht interessanten Ausstellung ging ich ins Untergeschoss und stieß auf meinen geliebten Max Beckmann. Zwei seiner Werke lachten mich dort an.
Quelle: Website museum-frieder-burda.de „I Feel the Earth Whisper“
Bei meiner letzten Tour durch mein geliebtes Baden-Baden entdeckte ich das Museum LA8neu. Ich überflog die Ausstellungsbeschreibung und las dort den Namen Rudolf Steiner. Für mich stand sofort fest: ich muss da hin. Die Ausstellung hieß „Heilende Kunst“. Diese läuft auch noch bis zum 12. Januar 2025. Ich wurde im LA8 sehr herzlich empfangen. So etwas hatte ich noch nie erlebt – doch,im Fabergé Museum, ebenfalls in Baden-Baden vielleicht. Es war mal wieder so, als wäre ich nach einer langen Zeit nach Hause zurückgekehrt. Es war schön.
Ich nehme es gleich vorweg: Die Ausstellung war spannend, es waren einige bekannte Künstler dabei, ich konnte zahlreiche Anregungen mitnehmen und die öffentliche Führung, die mir die süße Frau am Eingang ans Herz gelegt hatte, war aufschlussreich, inspirierend und absolut empfehlenswert. Durchgeführt wurde sie von Elisabeth Gurock. Sie erzählte fesselnd, humorvoll, spannend und man spürte in jedem Satz, wie sehr sie für ihre Thematik brennt. Ich genoss jede Sekunde davon und konnte folgendes aus dieser Sonderausstellung mitnehmen (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
„Heilende Kunst“: Der Mensch gegen die Industrialisierung
Das Thema Ernährung hat schon im Zeitalter der Industrialisierung eine große Rolle gespielt. Die Menschen experimentierten mit Vegetarismus, Rohkost und verzichteten auf Genussmittel wie Alkohol und Tabak. Ihnen war klar, dass der Wunsch nach einer Veränderung immer beim Individuum selbst beginnen muss. Dieser Wunsch wurde wiederum durch die Folgen der Industrialisierung hervorgerufen. Wir erinnern uns: Sie startete 1711 in England mit der Dampfmaschine und kam im 19. Jahrhundert auch auf dem restlichen Kontinent an. Hier geht es zum Zeitstrahl der Industrialisierung.
Die Menschen hatten es satt. Sie fingen an, die negativen Auswirkungen der Industrialisierung wahrzunehmen: Schwindende Flächen, Arbeitsstellenverlust, miserable Lebensverhältnisse, Luftverpestung, Verschmutzung der Gewässer und viele andere Nachteile. Gehobene Gesellschaftsschichten, vor allem die mit einem kritischen Geist, wussten, dass sie aufstehen und etwas tun müssen. Geboren war eine ganze Bewegung von Industrialisierungsgegnern, die eine Lebensweise im Einklang mit der Natur angestrebt hatten.
Künstler und Kohlrabi-Apostel Karl Wilhelm Diefenbach
Einer der wichtigsten Vertreter dieser Bewegung war Karl Wilhelm Diefenbach. Nach einer langen Krankheitsphase hatte er ein Erweckungserlebnis, nach dem er eine Umstellung wollte. Er wurde Vegetarier, verzichtete auf Genussmittel und trug eine Kutte. Seine Kritiker nannten ihn „Kohlrabi-Apostel“. Davon ließ sich Diefenbach jedoch nicht aufhalten und gründete eine Kommune mit seinen Anhängern in der Nähe Münchens, wo er ganz und gar nicht willkommen war.
Diefenbach war als bekennender Pazifist, Nudist und Vegetarier. Barfuß und in eine Kutte gehüllt prangerte er vor dem Münchner Hofbräuhaus den „Tiermord“ an. „Lieber sterben, als meine Ideale verleugnen.“ Von der Nachwelt wurde Diefenbach weitgehend vergessen. Der dem Symbolismus der Jahrhundertwende nahestehende Künstler fand zu einer eigenständigen, überraschend modernen Bildsprache, die ihre Spuren bei Schülern wie František Kupka hinterlassen hat. Das. „Du sollst nicht töten“ (1902) gilt als eines der Hauptwerke des Künstlers.
Das vorliegende Bild gehört dem Städel Museum in Frankfurt und ist eine Leihgabe für die Ausstellung „Heildende Kunst“. Das Gebot „Du sollst nicht töten“ gilt dabei den Tieren. Das pathetische an diesem Gemälde: Karl Wilhelm Diefenbach malte sein eigenes Gesicht in der Darstellung Gottes.
Und das ist der Mann der Stunde: Karl Wilhelm Diefenbach
Nackte Selbstversorger in Ascona
Ein weiterer wichtiger Akteur dieser Bewegung war Henri Oedenkoven. Er war zum einen Sohn eines Industriellen, zum anderen aber Mitbegründer des alternativen Siedlungsprojektes Monte Verità in Ascona. Oedenkoven war angewidert von der kapitalistischen Industriegesellschaft, also nutzte er das Familienvermögen für den Ausbau eines vegetarischen Zentrums, das sich zu einem spirituellen Sanatorium entwickelt hatte.
Die Ausstellung „Heilende Kunst“ präsentiert eine durch und durch interessante Fotogalerie seiner Anhänger, die nackt an der Sonne Gemüse ernteten. Ein Sanatorium, das ich nur zu gerne besuchen würde. Die Menschen, die dort lebten und arbeiteten, brachen wohl aus der von Zivilisation strotzenden Gesellschaft aus und wollten offenbar zurück zu ihrem natürlichen Ursprung. Sie versprachen sich Heilung durch nackte Arbeit, Selbstversorgung und Gemüseanbau. Eigentlich völlig logisch, oder?
Schönheit: Ein Grundbedürfnis des Menschen
1900 kam das Motto „zurück zur Natur“ auch in die Häuser der Reichen und Schönen. Die Arts & Crafts Bewegung wurde geboren. William Morris, Maler, Architekt, Dichter, Kunstgewerbler, Ingenieur und einer der wichtigsten Vertreter dieser Bewegung, erkannte, dass Schönheit ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Das, was ich euch schon seit einiger Zeit predige. Er wollte weg von der Massenproduktion, die für ihn (und für alle anderen klar denkenden Menschen) ästhetisch unbefriedigend war.
Seine Idee griff Johann Heinrich Vogeler auf und brachte sie nach Deutschland. Er überdachte die Prinzipien von Morris und bezog die Idee dieser Ästhetik auf Kleidung, Geschirr, Besteck, Handtücher – eben auf alles, was in einem Haus zu finden sein könnte. Er sah das Haus sozusagen als Gesamtkunstwerk an. Schließlich mutierte Vogeler vom Ästhet in einen radikalen Kommunisten und verließ Deutschland.
Modell des Goetheanums im Museum LA8
In der LA8-Ausstellung „Heilende Kunst“ wird auch eins meiner ganz persönlichen Highlights ausgestellt: Das Goetheanum von (bitte jetzt Engelsgesang einsetzten) Rudolf Steiner. Also, nicht das ganze Goetheanum, nein, natürlich nicht. Lediglich die beiden Modelle: Der erste, vollständig aus Holz bestehende Tempel, der durch mutmaßliche Brandstiftung 1920 den Flammen zum Opfer fiel, und das zweite, steinerne (höhö Steiner) Goetheanum, das bis heute in Dornach vor sich hin steht und alle Interessierten zu einem unvergesslichen Besuch einlädt.
Erstes Goetheanum, Dornach, Ausführung des Modells: H. Baumgartner 2016, Maßstab 1:200Zweites Goetheanum, Dornach, Ausführung des Modells: Unbekannt, 1924, Maßstab 1:100
2014, glaube ich, war ich vor Ort. Es war wahnsinnig faszinierend. Das Goetheanum hat keinen einzigen rechten Winkel im gesamten Baukomplex. Es hat freie Räume, ein absolut verrücktes Spiel mit dem durch die Fenster eindringendes Licht – die Atmosphäre darin ist maximal sexuell aufgeladen. Ich bin demnächst wieder vor Ort und entdecke es für euch neu. Bleibt also dran. Es lohnt sich. Ich werde dann auch versuchen, mich dem schwierigen Thema Rudolf Steiner anzunehmen.
Endlich ist es soweit. Nachdem ich vor zwei Jahren meinen Spaß am Tag des offenen Denkmals in Heidelberg hatte, lädt dieselbe Veranstaltung auch am Sonntag, 8. September, zu einer Erkundung in Frankfurt ein. Also nicht nur in Frankfurt, sondern bundesweit – ich bin aber in FFM für euch am Start. Das ist die Gelegenheit, die Stadtgeschichte deiner Stadt hautnah zu erleben. An diesem besonderen Tag öffnen zahlreiche historische Stätten und Denkmäler ihre Tore, die sonst verschlossen bleiben.
Das Programm umfasst eine Vielzahl von Veranstaltungen, Führungen und Aktivitäten. Diese werden von lokalen Experten und Geschichtenerzählern begleitet. In Frankfurt ist das allerdings wie immer so, dass die Führungen auf nur 20 Besucher beschränkt sind – und das mit Voranmeldung. Trauriger Scheiß, aber so ist es leider immer in FFM. Alles, was Spaß macht, ist ausgebucht, bevor überhaupt ein Termin feststeht (ich übertreibe an dieser Stelle etwas, aber ihr kennt’s sicher auch).
Die Organisatoren ermuntern Frankfurter sowie auch Touristen, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. Insgesamt stehen 19 Bauwerke zur Besichtigung offen:
Alte Nikolaikirche (Römerberg 11)
Altes Portal des Frankfurter Hauptfriedhofs (Eckenheimer Landstr. 188-190)
Dorfkirche Unterliederbach (Heugasse 1)
Dreikönigskirche (Dreikönigsstr. 32)
Ehemalige Bonifatius-Kapelle (Oberer Kalbacher Weg 7)
Ehemalige DB-Zentrale (Stephensonstraße 1)
Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Frankfurter Versicherungsgesellschaft „Providentia“ (Taunusanlage 20)
Evangelische Kreuzkirche (Weinstr. 25)
Frauenfriedenskirche (Zeppelinallee)
Hellerhofsiedlung und Alte Hellerhofsiedlung (Rebstöcker Str. 95)
Justinuskirche Höchst (Justinusplatz 2)
Kirche St. Leonhard (Am Leonhardstor 25)- Lohrpark (Auf dem Lohr 9)
Tag des offenen Denkmals: Meine persönlichen Highlights
Zu den besonderen Highlights gehört für mich persönlich die Justinuskirche Höchst, die mitten in der Höchster Altstadt liegt und zwischen den Jahren 830 bis 850 erbaut wurde. Der Besuch dieser historischen Kirche lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch die nahegelegene Fachwerkstraße verbinden. Am Höchster Schloss findet zudem ein Jazzfestival statt. Eintritt frei. Warum ist diese Kirche für mich so ein besonderer Ort? Naja. Das ist genau die Kirche, in dessen Kräutergarten ich einbrechen wollte, als der Zahnarzt und ich unser erstes Date hatten. Ich habe es NICHT getan, ok? Weil ich ein anständiger Mensch bin.
Ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Frankfurter Versicherungsgesellschaft „Providentia“. Da plane ich dieses Jahr auf jeden Fall hinzugehen. Ich erzähle euch im Nachklang, wer mich dahin begleitet. Das Gebäude stammt jedenfalls aus den Jahren zwischen 1898 und 1900 und steht derzeit leer. Es zeichnet sich durch seine klassizistische und barocke Bauweise aus. Besonders heiß bin ich auf die Innenräume – mal sehen, wie weit ich mit meinem Presseausweis komme.
Auf diesen Brutalisten freue ich mich besonders
Auch das Bürogebäude der ehemaligen Hauptverwaltung der Deutsche Bahn AG in Frankfurt-Gallus ist für mich ein absolutes Highlight und ich brenne auf den Besuch dieses Brutalisten. Auch wenn es nicht so hoch ist, wie manche Wolkenkratzer, die die Frankfurter Skyline zieren, ist es dennoch ein Hochhaus. Es wurde in den Jahren zwischen 1991 und 1993 erbaut und anschließend als Kulturdenkmal eingestuft.
Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals in Frankfurt, Heidelberg und all den anderen wunderbaren Städten Deutschlands, findet ihr auf der offiziellen Website der Veranstalter.
Transparenzhinweis: Hierbei handelt es sich um einen Artikel, den ich zunächst für ein anderes Medium geschrieben habe und dann eiskalt durch die KI gejagt und meinen Senf zugefügt habe.
Zum Bild: Das Höchster Schloss kann nicht besucht werden. Wie gesagt findet in dessen Innenhof das Jazzfestival statt. Der Turm jedoch bleibt auch zum Tag des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit verschlossen. Leider.
Closeup macro portrait of female part of face. Human woman lips with day beauty makeup. Girl with perfect chubby lips shape Closeup macro portrait of female part of face. Human woman lips with day beauty makeup. Girl with perfect chubby lips shape. Copyright: xZoonar.com/SergxZastavkinxSergeyxPristyazhnyukx 11223085 ,model released, Symbolfoto ,property released
Um schöne Lippen zu haben, ist eine regelmäßige Pflege essentiell. Die Ursachen für trockene Lippen sind unterschiedlich. Äußere Einflüsse wie etwa trockene Luft, Hitze oder Kälte sowie ein Mangel an Vitamin E und Feuchtigkeit könnten dabei mögliche Auslöser sein. Auch die falsche Pflege kann zu spröden Stellen führen.
Die Haut unserer Lippen ist bis zu sieben Mal dünner als die restliche Haut und benötigt deshalb spezielle Pflegeprodukte. In vielen herkömmlichen Lippenpflegestiften ist Paraffinöl enthalten. Diese kann die zarte Haut auf Dauer austrocknen. Wenn wir also das nächste Mal einen Lippenbalsam kaufen, schauen wir unbedingt auf die Inhaltsstoffe.
Um schöne und weiche Lippen ohne eingerissene Mundwinkel zu haben, ist eine regelmäßige Pflege notwendig. Dazu gehören:
1. Lippenpflegestifte und Balsam: Diese Produkte versorgen eure Kussmünder mit Feuchtigkeit und schützen vor Austrocknung und Rissen. Im Sommer sind Varianten mit Lichtschutzfaktor empfehlenswert. Allein aus ästhetischer Sicht finde ich es, zumindest an mir selbst, besonders sexy, wenn die Lippen hell bleiben und das Gesicht hingegen etwas Farbe abbekommt.
2. Nicht ablecken: Bei Trockenheitsgefühl neigen viele dazu, ihre Lippen abzulecken. Der Speichel verdunstet jedoch schnell und verursacht noch mehr Trockenheit.
3. Lippen-Peeling: Abgestorbene Hautschüppchen sollten bis zu zwei Mal wöchentlich mit einem Peeling entfernt werden. Alternativ kann eine weiche Zahnbürste verwendet werden. Wer aber so tickt wie ich, könnte sich einen Lappen mit sehr warmem Wasser ins Gesicht legen, kurz wirken lassen und dann die alten Hautschüppchen sanft abmassieren. Mehr dazu in meinem Gesichtsmasken-Einmaleins.
4. Lippenmasken: Diese bieten eine schnelle Lösung für Problemlippen und haben je nach Inhaltsstoffen unterschiedliche Wirkungen: sie können Feuchtigkeit spenden oder auch reparieren.
5. Lip Butter: Die mit „Lip Butter“ ausgeschriebenen Produkte enthalten intensivere Nährstoffe und werden mit den Fingern aufgetragen. Logischerweise sollte man vor dieser kleinen Prozedur also unbedingt die Hände waschen. Als Alternative kann Honig verwendet werden, der fünf bis zehn Minuten einwirken sollte. Diesen könnt ihr auch natürlich auch im gesamten Gesicht anwenden.
Effektive Hausmittel für eine natürliche Lippenpflege
Der bereits erwähnte Honig spendet Feuchtigkeit und hinterlässt weiche Lippen. Kombiniert man ihn mit Quark, wirkt die Masse durch die natürlichen Eigenschaften von Honig und Quark intensiv pflegend und kann Lippenmasken aus dem Handel ersetzen.
Danach kann man nach Bedarf auch etwas Olivenöl auftragen. Dieses hat eine natürlich fettende Wirkung und macht die Lippen geschmeidig und glänzend. Auch Kokosöl kann immer wieder für die Lippenpflege zum Einsatz kommen. Dieses Wunderöl Schützt vor Umwelteinflüssen und hilft bei eingerissenen Mundwinkeln.
Bei sonnenbeschädigten Lippen hilft Kakaobutter, die ursprüngliche Feuchtigkeit zurückzugewinnen. Und wer Kälte, Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollte es unbedingt mit Sheabutter probieren. Diese wirkt vor allem im Winter wahre Wunder gegen rissige Lippen.
Quelle: elle.de „Lippenpflege: So pflegst du deine Lippen richtig“
RECORD DATE NOT STATED Wassily Kandinsky and Gabriele Muenter, 1906-1907. Copyright:xxFinexArtxImages/HeritagexImagesx / IMAGO ,2589260 ACHTUNG: AUFNAHMEDATUM GESCHÄTZT PUBLICATIONxNOTxINxUK Copyright:xFinexArtxImages/HeritagexImagesx / IMAGO
Nach mehr als 100 Jahren kehren Gabriele Münter und Wassily Kandinsky in einem neuen Film erneut an den Starnberger See zurück. Marcus O. Rosenmüllers Film „Münter & Kandinsky“ beleuchtet die komplexe Liebesgeschichte des Künstlerpaares und wird vor dem Kinostart im Oktober auf dem Fünfseen-Filmfestival gezeigt. Das Drehbuch, geschrieben von Alice Brauner, basiert auf Dokumenten, Tagebucheinträgen und Briefen, wobei viele Dialoge aus Originalzitaten bestehen.
Der Film zeigt jedoch nur eine vereinfachte Darstellung der Beziehung: Ein erfolgreicher Mann verlässt seine kluge Partnerin für eine jüngere Frau. Die Realität war weitaus vielschichtiger.
Gabriele Münter wurde 1877 in Berlin geboren und wuchs in Koblenz auf. Sie kam 1901 nach München, nachdem sie zuvor zwei Jahre durch die USA gereist war und das Fotografieren für sich entdeckt hatte. In München schrieb sie sich in der Schule des Künstlerinnen-Vereins ein, da Frauen kein Studium an der Kunstakademie erlaubt war. Später wechselte sie zur Phalanx-Kunstschule, wo sie einen Bildhauerkurs bei Wilhelm Hüsgen belegte, der auch Abendaktunterricht bei Wassily Kandinsky einschloss.
Kandinsky stammte aus einer wohlhabenden russischen Teehändlerfamilie und hatte ein Jurastudium in Moskau absolviert, bevor er sich 1896 endgültig für die Malerei entschied. In München studierte er bei Franz von Stuck an der Kunstakademie und gründete 1901 die Künstlervereinigung „Phalanx“, wo er auch als Lehrer tätig wurde.
Lehrer und Schülerin verliebten sich schnell ineinander, obwohl Kandinsky verheiratet war. Er versicherte ihr jedoch seine unglückliche Ehe. Anfangs wies Münter ihn zurück, begleitete ihn dann aber doch zu Malferien nach Kochel.
Kandinsky in seinem Atelier. Copyright: IMAGO / Bridgeman Images
Münter stellt Kandinsky ein Ultimatum
Als Kandinskys Ehefrau Anja Tschimiakin ihren Besuch ankündigte, bat er Münter abzureisen. Sie ging nach Bonn zu ihren Geschwistern und verlangte eine Entscheidung von ihm.
Kandinsky lebte wie auf der Flucht – immer unterwegs zwischen verschiedenen Orten wie Holland, Tunis oder Italien – oft auch am Starnberger See zum Malen oder Urlaub machen. Er schrieb Briefe voller Sehnsucht an Münter und arrangierte Treffen mit ihr in Starnberg. „Ich hoffe sehr, dass ich beim Aussteigen in Starnberg dich am Perron stehen sehe“, schrieb er ihr in einem Brief.
Münter zeigte große Geduld mit seinen unsteten Gemütszuständen, doch schrieb in einem ihrer Briefe: „Das Leben war zu provisorisch… um befriedigend zu sein.“
Kandinskys Kunst verändert sich
Am 17. Juni 1908 suchten beide erstmals aktiv nach einer festen Bleibe im Land – ihre erste Station war Starnberg. Der mondäne Kurort erschreckte sie jedoch; von der Einsamkeit Südtiroler Berge kommend suchten sie das Weite Richtung Murnau – wo sie schließlich heimisch wurden. Dort fanden sie zur neuartigen Malerei mit intensiven Farben; diese Phase veränderte bald darauf grundlegend die Kunstgeschichte.
Der Film „Münter & Kandinsky“ läuft erstmals am Mittwoch (4. September) um 17 Uhr in Gauting noch vor dem eigentlichen offizielle Veröffentlichungsdatum im Oktober. Ab dann wird eine Kinoformatierung starten, auf die ich natürlich hot hot hot bin. Vielleicht wird das mein erster Kinobesuch nach 5 Jahren (wenn nicht noch davor etwas derart interessantes rauskommt).
Ich freue mich, euch das Museum LA8 vorzustellen. Dieses Kunsthaus ist mit Sicherheit eine kleine kulturelle Bereicherung für jeden Besuch in der wunderschönen Kurstadt Baden-Baden.
Das Museum LA8, eingebettet im historischen Zentrum von Baden-Baden, bietet einen tiefen Einblick in die Kunst und Kultur des 19. Jahrhunderts. Es ist Teil der Stiftung Gesellschaft für Geschichte des Welthandels, die sich darauf konzentriert, historische Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Zu finden ist das LA8 direkt an der Lichtentaler Allee in der Nähe des Museums Frieder Burda sowie auch der Baden-Badener Kunsthalle.
Ausstellung „Heilende Kunst“ im LA8
Ich liebe das LA8 in Baden-Baden
Die Ausstellungen im Museum sind sorgfältig kuratiert und thematisieren bedeutende Entwicklungen und Ereignisse des 19. und manchmal auch 20. Jahrhunderts. Besucher können sich auf Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Grafik freuen sowie auf interessante Exponate aus dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte. Durch wechselnde Sonderausstellungen bleibt das Angebot stets spannend und abwechslungsreich. Ich war erst wenige Male hier, doch wurde nie enttäuscht. Die Sonderausstellungen ragten für mich durch ihre Klaren Konzepte und Linien heraus. Dabei konnte ich natürlich auch jedes Mal über spannende Künstlerbewegungen und Kulturen lernen. Das Interessante dabei ist, dass das LA8 stets bekannte Künstler ausstellt. In jeder Thematik findet sich mindestens ein richtiger Banger wieder.
Der Museumsbesuch wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. Zu den Angeboten zählen Führungen, Vorträge und Workshops, die es ermöglichen, noch tiefer in die behandelten Themen einzutauchen und mehr über die ausgestellten Werke und deren historischen Kontext zu erfahren.
Hi allerseits 😛
Öffnungszeiten und Preise
Öffnungszeiten: – Dienstag bis Sonntag: 11 bis 18 Uhr – Montag: geschlossen
Eintrittspreise: – Erwachsene: 7 Euro – Ermäßigt (Schüler, Studenten): 5 Euro – Kinder unter 6 Jahren: frei – Familienkarte (2 Erwachsene + Kinder): 15 Euro
Das Museum LA8 liegt zentral und ist gut zu erreichen: Lichtentaler Allee 8 76530 Baden-Baden
Kombiniert euren Museumsbesuch mit einer Wanderung
Ich kann das Museum LA8 jedem Besucher von Baden-Baden wärmstens empfehlen. Es bietet eine hervorragende Gelegenheit, spannende historische Einblicke zu gewinnen und beeindruckende Kunstwerke zu bewundern. Macht euren Aufenthalt in Baden-Baden mit einem Besuch dieses außergewöhnlichen Museums unvergesslich! Und geht im Anschluss rauf auf das Schloss Hohenbaden (alias Altes Schloss).