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Fünf unvergessliche Aktivitäten auf Madeira

Madeira ist wie gemacht für Reisende, die Natur, Bewegung und eine entspannte Zeit verbinden möchten. Zwischen wilden Küsten, geheimnisvollen Lorbeerwäldern und vulkanischen Landschaften entsteht eine Kulisse, die inspiriert und entschleunigt. Dies fünf Aktivitäten zeigen, wie abwechslungsreich die portugiesische Insel Madeira ist.

Wale und Delfine hautnah erleben

Leinen los für eines der beeindruckendsten Naturerlebnisse Madeiras: eine Bootstour zu den Walen und Delfinen. In den Gewässern rund um die Insel leben verschiedene Arten, wie etwa Fleckendelfine, Tümmler, Pilot- und Pottwale. Hier hat man beste Voraussetzungen für Sichtungen. Die Tiere kann man in freier Wildbahn erleben und mit etwas Glück auch Meeresschildkröten oder die geschützten Mönchsrobben der Desertas-Inseln entdecken. Dank ganzjährig angenehmer Temperaturen ist dieses Abenteuer zu jeder Jahreszeit möglich.

Abenteuer an der Küste: Kajak und Schnorcheln

Ein Ausflug mit der Fähre nach Porto Santo ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Nach der Überfahrt eröffnet sich ein fast neun Kilometer langer goldener Sandstrand. Dessen feiner Sand und das kristallklare Wasser laden zu einem perfekten Strandtag ein. Wer es lieber aktiv mag, kann die Küste beim Kajakfahren erkunden; dabei versteckte Buchten entdecken und die beeindruckende Küstenlandschaft vom Meer aus genießen.

Auch auf Madeira selbst ist das Inselgefühl stets präsent. Beim Schnorcheln tauchen Reisende in eine faszinierende Unterwasserwelt ein. In den klaren, angenehm milden Gewässern begegnet man farbenfrohen Fischschwärmen und beeindruckenden Felsformationen, oft in geschützten Naturreservaten. Kajaktouren entlang der Küste eröffnen zudem immer wieder neue, spektakuläre Ausblicke.

Wanderungen auf Madeira

Madeiras Wanderwege bieten viele einfache Touren für Amateure, oder Leute, die gerade noch eine Knieverletzung beklagen. Ein Klassiker ist der PR11 „Vereda dos Balcões“ bei Ribeiro Frio – kurz, unkompliziert und mit großem Panorama-Finale. Entlang einer Levada führt der Weg durch den üppigen Lorbeerwald bis zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Täler und Berge. Etwas länger, aber ebenfalls gut machbar, ist der PR 6.2 Levada do Alecrim im Gebiet von Rabaçal. Auf rund 3,5 Kilometern geht es durch abwechslungsreiche Natur auf etwa 1.300 Metern Höhe – inklusive eines kleinen Wasserfalls und eines natürlichen Beckens, das unterwegs für eine erfrischende Pause sorgt.

PR 11_Vereda dos Balcões ©Francisco Correia

Traditionelle Korbschlittenfahrt

Einsteigen, festhalten und los geht’s: Die berühmten Korbschlitten von Madeira bescheren Reisenden ein ebenso nostalgisches wie überraschend rasantes Erlebnis.

Carreiros do Monte ©miguelmoniz

Seit dem 19. Jahrhundert gleiten die handgefertigten Wagen die steilen Straßen hinab, gelenkt von den traditionell gekleideten „Carreiros“, die mit viel Geschick und ihren Gummisohlen bremsen und steuern. Auf der rund zwei Kilometer langen Strecke erlebt man eine Mischung aus Nervenkitzel, Tradition und spektakulären Ausblicken über Funchal und den Atlantik.

Natürliche Lavapools in Porto Moniz

Die Naturschwimmbecken von Porto Moniz zählen zu den bekanntesten Ausflugzielen der Insel. Über Jahrtausende in vulkanischem Gestein entstanden und kontinuierlich vom Atlantik gespeist, verbinden sie ursprüngliche Landschaft mit Infrastruktur. Neben dem Naturerlebnis gibt es auch den nahegelegenen Strand von Seixal: Ein schwarzer Sandstrand, eingerahmt von steilen Klippen und üppiger Vegetation, der mit seiner geschützten Lage und seiner außergewöhnlichen Kulisse zu den schönsten der Insel zählt.

Piscinas naturais do Cachalote ©JoanaCarvalho

Über die portugiesische Insel Madeira

Die autonome Region Madeira, die zu Portugal gehört und knapp vier Flugstunden von Deutschland entfernt ist, liegt vor der Westküste Afrikas im Atlantischen Ozean. Beeindruckende Flora und Fauna, ganzjährig milde Temperaturen, malerische Fischerdörfer, Wandermöglichkeiten auf bis zu 1.800 Höhenmeter sowie außergewöhnliche Ausblicke auf Steilküsten, Felsformationen und Wasserfälle machen die Blumeninsel Madeira zum idealen ganzjährigen Outdoor-Ziel. Aber auch Kulturhungrige oder Strandurlauber kommen zum Beispiel in der historischen Hauptstadt Funchal oder an den inseltypischen schwarzen Sandstränden auf ihre Kosten.


Weitere Informationen zu Madeira: www.visitmadeira.com/de/
Quelle: presseportal.de

Titelbild: Piscinas naturais do Cachalote ©JoanaCarvalho


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Malaysias gut gehütetes Geheimnis: Taiping

Taiping döste vor sich hin. Eigentlich genau das, was ich nach meinem Unfall brauchte. Die Stadt, gebettet in eine grüne Berglandschaft, hat eine sehr überschaubare Hotelauswahl, das älteste Museum Malaysias, das älteste Gefängnis des Landes (direkt gegenüber), einen gigantischen Park samt Zoo sowie eine beachtliche Tier- und Pflanzenvielfalt.

Wer Taiping wirklich hautnah erleben möchte, sollte sich auf seinen langsamen Rhythmus einstellen. Es gibt hier keine Touristen weit und breit. Demnach sprechen auch bei Weitem nicht alle Einheimischen Englisch. Die Stadt ist auf ihre Einwohner ausgerichtet. Die Strukturen sind für uns Reisende recht unübersichtlich, was den Ort in meinen Augen allerdings besonders reizvoll macht. Ein kleiner Hinweis an alleinreisende Frauen: ihr werdet hier noch mehr auffallen, als an anderen Orten Malaysias.

Streetfood-Meile und Erdbeervodka

Besonders gefallen hat es mir, auf der Food Avenue zu essen. Sie ist wie eine riesige Streetfood-Halle. Die chinesische Küche dominiert hier zwar deutlich im Angebot, aber es finden sich Leckereien aus allen drei Hauptkulturen des Landes. Sogar thailändische Gerichte sowie auch portugiesische Törtchen kann man hier genießen.

Direkt nebendran gibt es Bars und Bistros. In einer davon probierte ich Soju, eine Art Vodka aus Korea mit Erdbeergeschmack (aber auch zig anderen Geschmacksrichtungen), von dem man angeblich todesbesoffen werden soll. Der Kellner warnte mich mit besorgtem Blick. Er meinte, sinngemäß, ich würde danach nicht mehr auf mein Leben klar kommen – allerdings erst eine Stunde nach der Einnahme. Auch meine (Stief-)Schwester riet mir zur Vorsicht, nachdem sie meine Enge-Freunde-Story gesehen hatte. Ihre Worte lauteten in etwa: „Wenn etwas nach Saft schmeckt und ,Vodka‘ im Namen trägt, kann es dich auch mal auf den Mond katapultieren.“ Ich vertraue der Frau. Sie weiß, wovon sie spricht.

Ich bestellte ein Fläschchen, war aber auf der Hut. Vor allem nachdem der Kellner so schockiert darauf reagierte, dass ich mir eine ganze Flasche reinpfeifen würde. Deshalb ein kleines Schlückchen nach dem anderen und zwischendurch auf die Reaktion des Körpers achten. Eine Basis hatte ich mir zuvor angefuttert. Aber nach einer Flasche war ich immer noch so nüchtern wie vorher. Gott sei Dank, dachte ich mir, ging zurück ins Hotel und schlief. Bereits zum zweiten Mal an diesem Tag.

Taiping: Das unternahm ich am Vormittag

Denn nach dem Besuch des Lake Gardens Parks (Eintritt frei) und anschließend des Perak Museums (Eintritt: 5 Ringgit) war ich so platt, dass ich erst einmal ein mehrstündiges Mittagsschläfchen einlegte. Im Zoo war ich nicht. Ich wollte mehr Malaysia und weniger Attraktionen. Ich wette, der Zoo dort ist so krass, wie die Einheimischen erzählen. Aber bei Zoos bin ich mittlerweile vorsichtig. Ich bin mir derzeit nicht sicher, was ich grundsätzlich von ihnen halten soll. Und bis ich diese Frage für mich beantwortet habe, gehe ich nicht hin.

Richtig schön an Malaysia finde ich die vielen Begegnungen mit wilden Tieren, die hier in freier Natur leben. So auch im Lake Gardens Park. Ich sah schneeweiße Kraniche oder Reier – die laufen übrigens auch überall in der Stadt umher –, Störche, Fische, Schildkröten, rote Libellen, leuchtend blaue Vögel, Nashornvögel, riesige Warane – gleich zwei Stück –, jede Menge freche Affen, Schmetterlinge und intensiv nach Honig duftende Blütenbäume.

Es war wunderschön, aber die Folgen meines Rollerunfalls hielten meine Mobilität und somit auch meine Möglichkeiten in Grenzen. Das Perak Museum lag übrigens nur etwa 15 Minuten Fußweg von den Waranen im Park entfernt. Kein ungefährlicher Weg. Dort traf ich einen Holländer, der YouTube-Videos drehte. Mich filmte er ebenfalls. In der Sequenz, die jetzt die YouTube-Runde macht, mansplaint er lediglich das, was er mir zwei Minuten zuvor bereits off camera mansplaint hatte. Er fragte weder nach meinem Namen noch nach sonst etwas. Hatte wohl einfach Ausdrucks- und Redebedarf. Er geleitete mich bis zur Museumskasse und lud mich auf ein späteres Getränk ein. Ich lehnte dankend ab und machte mich aus dem Staub.

Kultur und Historie: Das Museum von Taiping

Ab ins Museum. Dieses gibt einen schönen, tiefen Einblick in die Kulturgeschichte der Region. Es zeigt die indigenen Völker der malaysischen Halbinsel, die Orang Asli – wörtlich übersetzt „ursprüngliche Menschen“. Gezeigt werden ihre hochentwickelten Jagdtechnologien und Musikinstrumente. Am meisten beeindruckten mich eine Eichhörnchenfalle und eine Flöte, die man mit der Nase spielt.

Darüber hinaus gab es Einblicke in traditionelle Trachten und Gesellschaftsspiele. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass die Malaien ein sehr verspieltes Volk sind. Ihnen steht viel Unterhaltung zur Verfügung. Sie können relativ kostengünstig ihr eigenes Land bereisen, dabei unzählige Attraktionen nutzen und offenbar auch ohne Alkohol und Drogen richtig gut Spaß haben. Nicht so wie eure Vodka-Prinzessin Madlen 🙂

Spaß. Ich detoxe mehr, als ich es jemals zugeben würde.

Taiping: Eigentlich wollte ich auf den Berg Bukit Larut

Der nächste Tag brach an. Der Tag meiner Weiterreise. Ich erfuhr von der Möglichkeit, mit einem staatlichen Jeep auf den Berg Bukit Larut zu fahren. Von dort aus soll die Aussicht absolut wild sein. An meinem letzten Tag in Taiping hatte ich vor, mir das genauer anzusehen. Die Jeeps fuhren allerdings nicht mehr. Ich kam wohl zu spät. Um 11 Uhr vormittags. Obwohl die laut Stundenplan bis 17 Uhr fahren. Die dort arbeitenden Personen machten Mittagspause und schlugen mir den darauffolgenden Tag vor. Ich aber war auf dem Sprung und wollte weiter in die Cameron Highlands. Daher verzichtete ich auf den Bukit Larut, auch wenn es weh tat.

Der Taxifahrer, der mich zum Busbahnhof brachte, gab mir (oder besser gesagt nun euch) einen Tipp: vorab online buchen. Das ist angeblich möglich, meine Recherchen führten allerdings ins nichts. Vielleicht werdet ihr ja fündig. Solltet ihr mal dort sein, würde ich den Trip auf den Berggipfel so früh wie möglich buchen. Am besten ein paar Tage im Voraus und zwar direkt da an der Kasse. Sicher ist sicher. Ansonsten besteht die Möglichkeit, hochzuwandern. Das soll allerdings ziemlich anstrengend sein. Ich wäre die Erste, die das gerne gemacht hätte, aber mit meinen bereits erwähnten Verletzungen ging das schlicht und einfach nicht.

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Alqueva-See – Portugals stille Wasserlandschaft im Alentejo

Der Alentejo im Süden Portugals gilt mit seiner Weite und ruhigen Atmosphäre vielerorts noch als Geheimtipp. Mitten in dieser Landschaft liegt der Alqueva-See. Er gilt als eine der größten künstlichen Wasserlandschaften Europas und ist zugleich ein Ort, an dem sich Naturerlebnis und achtsames Reisen miteinander verbinden. Hier bestimmen jahrhundertealte Traditionen, nachhaltige Lebensweisen und eine enge Verbindung zur Natur bis heute den Alltag. Die verzweigten Ufer, ruhigen Buchten und offenen Horizonte schaffen einen Raum, der sich vom klassischen Reisetakt abhebt.

Blick über den Alqueva-See im Alentejo, Portugal, mit ruhigem Wasser, sanften Hügeln und typischer Landschaft der größten künstlichen Seenlandschaft Europas – beliebtes Reiseziel für Natur, Wassersport und Sternenbeobachtung.

Panorama des Alqueva-Sees im Alentejo in Portugal mit weitem Wasserblick und mediterraner Natur. Der Stausee zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region und zieht Urlauber, Naturliebhaber und Wassersportler an.
©fredericducoutphotography

Der Alqueva-See: Zwischen Wasser und Weite

Die verzweigte Wasserfläche des Alqueva-Sees fügt sich harmonisch in die offene Landschaft des Alentejo ein. Wer hier unterwegs ist, erlebt den See in ganz unterschiedlichen Facetten: im Kajak durch stille Buchten, unter Segeln oder vielleicht sogar vom Deck eines Hausboots – dort, wo sich die Landschaft langsam vorbeibewegt. Der Alqueva-See wirkt dabei fast wie ein Binnenmeer – ruhig, weit und von ungewöhnlicher Stille geprägt.

Entlang der Ufer wechseln sich kleine Anlegestellen, naturbelassene Abschnitte und historische Orte ab. Besonders Monsaraz, auf einem Hügel oberhalb des Sees gelegen, prägt das Bild der Region. Zwischen engen Gassen, weiß getünchten Häusern und weiten Ausblicken wird klar, wie Natur, Kultur und Alltag rund um den Alqueva-See miteinander verbunden sind. Im Juli verwandelt sich das Dörfchen in ein Open-Air Museum, wo man die Sitten und Bräuche des Alentejos kennenlernen kann. Doch auch die weniger bekannten, und dadurch auch ruhigeren Dörfer, sind einen Besuch wert.

©Visit Alentejo

Gleichzeitig steht der Alqueva-See für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Portugals: Er sichert die Wasserversorgung einer trockenen Region, ermöglicht landwirtschaftliche Nutzung und trägt zur Energiegewinnung bei. Die Entwicklung rund um den See zeigt, wie sich nachhaltige Ressourcennutzung, regionale Wertschöpfung und touristisches Erleben miteinander verbinden lassen.

Die Wunder Portugals: Slow Travel am Wasser

Die enge Verbindung von Landschaft, Alltag und regionaler Kultur prägt auch die Art des Reisens rund um den Alqueva-See. „Slow Tourism“ ist hier weniger Konzept als gelebter Alltag. Statt voller Tagesprogramme bestimmen kleine Dörfer, regionale Küche und eine offene Landschaft den Rhythmus des Aufenthalts. Die Atmosphäre lädt dazu ein, lokale Weine und traditionelle Produkte kennenzulernen. Viele Unterkünfte sind familiär geführt und mit der Umgebung verbunden – oft geprägt von regionaler Architektur, lokaler Handwerkskunst und einem bewussten Umgang mit Ressourcen. Wochenmärkte, lange Abende unter freiem Himmel und Wege durch die offene Landschaft gehören ebenso zum Erlebnis wie die Nähe zur Natur.

Wenn die Dunkelheit leuchtet: Dark Sky Alqueva

Mit dem Einbruch der Dunkelheit eröffnet sich rund um den Alqueva-See eine ganz besondere Sicht auf den Sternenhimmel. Dark Sky Alqueva gilt als ein Ort, an dem die Nacht zum Erlebnis wird. Es ist die weltweit erste Region, die als „Starlight Tourism Destination“ zertifiziert wurde. Hier eröffnet sich ein Nachthimmel, wie ihn viele Menschen in Europa kaum noch kennen: klar, tief und schier unendlich. Die Milchstraße ist sichtbar und die Sternbilder wirken greifbar nah. Ob bei geführten Beobachtungen oder in stiller Eigenregie – der Blick nach oben wird hier zu einem der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse überhaupt.

©Miguel Claro

Zwischen Weltkulturerbe und gelebter Tradition

Rund um den Alqueva-See verbindet sich Naturerlebnis mit kulturellen Ausflügen: So liegt die Stadt Évora mit ihrem römischen Tempel, einer gotischen Kathedrale, verwinkelten Gassen und lebendigen Plätzen nur etwa eine Autostunde entfernt. Die Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird 2027 den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt tragen.

Neben Évora ergänzt auch Elvas mit historischen Festungen das kulturelle Umfeld rund um den Alqueva-See. Die UNESCO-Welterbestadt zählt zu den am besten erhaltenen Festungsstädten Europas. Ihre sternförmigen Wälle, Bastionen und Aquädukte repräsentieren die strategische Rolle des Alentejo als Grenzregion.

Évora ©Visit Alentejo

Lieder über das Leben, die Arbeit und Geschichte: Die Stimmen des Alentejo

Rund um den Alqueva ist der Cante Alentejano bis heute fester Bestandteil der regionalen Kultur. Dabei handelt es sich um einen traditionellen mehrstimmigen Chorgesang, der meist ohne Instrumentalbegleitung vorgetragen wird. In Tavernen, auf Dorfplätzen und bei lokalen Festen singen die Menschen gemeinsam Lieder über das Leben, die Arbeit und die Geschichte des Alentejo. Seit 2014 gehört der Cante Alentejano zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Die meist männlichen Chöre singen in langsamen, mehrstimmigen Harmonien von Arbeit, Sehnsucht und dem Leben auf dem Land. Der Cante entsteht ohne große Inszenierung und gehört bis heute ebenso zu festlichen Anlässen wie zu lokalen Zusammenkünften.

Über den Alentejo

Zwischen Lissabon und der Algarve, bis hin zur spanischen Grenze, erstreckt sich im Süden Portugals der Alentejo – eine Region mit weiten Horizonten, weiß getünchten Dörfern und spürbarer Authentizität. Im Zentrum liegt der große See von Alqueva, ein beeindruckendes Binnengewässer am Fluss Guadiana, das sich zum Herzen der Region entwickelt hat. Hier vereinen sich Sternenbeobachtung unter einem der dunkelsten Himmel Europas, entspannte Wassererlebnisse, Weinberge und Olivenhaine sowie ikonische Hügeldörfer wie Monsaraz zu einer Kulisse, die wie geschaffen ist für entschleunigtes Reisen und intensive Begegnungen mit der lokalen Kultur.

©fredericducoutphotography

Von Korkverarbeitung, Keramik, gewebten Textilien und Korbflechterei bis hin zu Stickerei und regionaler Gastronomie: in der gesamten Region begegnen Besucher lebendigen Traditionen und handwerklicher Kunstfertigkeit. Diese werden von den lokalen Gemeinschaften bewahrt und zugleich mit zeitgenössischer Kreativität neu interpretiert.

Die internationale Vermarktung des Alentejo, umgesetzt durch die ARPTA, wird durch die Europäische Union im Rahmen der Programme Alentejo 2030 und Portugal 2030 unterstützt. Diese Förderung dient der Finanzierung der Positionierung der Region als internationales Reiseziel und steht im Einklang mit den Zielen der Kohäsionspolitik der Europäischen Union in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Kultur und Tourismus.


Quelle: Pressemitteilung der Global Communication Experts GmbH
Doris Palito | Frederike Fahr
Hanauer Landstr. 184
60314 Frankfurt
www.visitalentejo.pt, www.gce-agency.com

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Reisen mit Hund: Daran solltest du denken

Wir lieben sie, wir verwöhnen sie – wir tragen vor allem aber auch die Verantwortung für sie. Hunde sind längst nicht nur Haustiere. Sie sind ein fester Bestandteil der Familie und damit oftmals auch treue Begleiter im Urlaub. Ob innerhalb Deutschlands oder auf Reisen ins Ausland: Das gemeinsame Abenteuer will gut vorbereitet sein. Mit der richtigen Planung kann Mensch wie Tier die Urlaubszeit entspannt und sicher genießen.

Reisedokumente und Kennzeichnung

Für Reisen innerhalb der EU ist ein gültiger EU-Heimtierausweis Pflicht. Dieser dokumentiert unter anderem den aktuellen Impfstatus. Ebenso vorgeschrieben ist die eindeutige Kennzeichnung des Hundes mittels Mikrochip. Ohne diese Voraussetzungen kann es bei Grenzübertritten zu Problemen kommen. Nicht verpflichtend vorgeschrieben, aber unbedingt zu empfehlen ist der Eintrag von Chip- und Halterdaten in den einschlägigen Tierregistern.

Vor der Reise: Impfschutz rechtzeitig prüfen

Ein vollständiger Impfschutz gegen Tollwut ist Voraussetzung für die Einreise in viele Länder. Die vorgegebenen zeitlichen Fristen sind unbedingt zu beachten. Für einige Länder muss der Tollwutimpfschutz auch serologisch nachgewiesen werden. Das bedeutet so viel wie: der Nachweis erfolgt über eine Blutuntersuchung. „Serologisch“ bezieht sich auf das Blutserum, also den flüssigen Bestandteil des Blutes. In diesem Fall wird im Labor geprüft, ob im Blut genügend Antikörper gegen Tollwut vorhanden sind. Diese Antikörper zeigen, dass der Körper nach der Impfung ausreichend Schutz aufgebaut hat.

Kurz gesagt: Nicht die Impfung selbst wird bestätigt, sondern ihre Wirkung im Blut messbar nachgewiesen. Ein guter Impfschutz gegen die wichtigsten auch hier bedeutenden Krankheiten ist daher unbedingt empfehlenswert. Ggf. empfiehlt sich bei Reisen in südliche Länder auch die Impfung gegen die Infektionserkrankung Leishmaniose. Da es einige Zeit dauert bis nach einer Impfung der vollständige Impfschutz ausgebildet ist, sollte der Impfstatus frühzeitig durch den Tierarzt überprüft werden. Für einige Länder wie UK, Irland, Malta, Finnland oder Norwegen ist auch eine vom Tierarzt dokumentierte Behandlung gegen den Fuchsbandwurm Vorschrift.

Ein Hund mit Koffer
Bildrechte: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.; Fotograf: Andrea Klostermann / BfT

Parasitenprophylaxe nicht vergessen

Je nach Reiseziel besteht ein erhöhtes Risiko für Ektoparasiten wie Zecken, Flöhe oder durch Mücken. Diese können verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter beispielsweise Leishmanien oder Babesien. Seid auc vor Würmern und Herzwürmern gewarnt. Vor allem in südlichen Regionen. Um den Hund bestmöglich zu schützen, sollte eine geeignete Parasitenprophylaxe vor der Reise gemeinsam mit dem Tierarzt abgestimmt werden.

Transport und Versorgung unterwegs

Während der Reise muss der Hund sicher untergebracht sein, beispielsweise in einer Transportbox oder durch andere geeignete Sicherungssysteme im Fahrzeug. Regelmäßige Pausen, ausreichend Wasser und Schutz vor Hitze sind essenziell. Besonders im Sommer kann es schnell zu lebensbedrohlicher Überhitzung kommen. Daher darf der Hund selbst bei kurzen Pausen niemals im Auto zurückgelassen werden.

Chihuaha-Besitzer müssen sich womöglich noch intensiver um ihre zierlichen, aber nicht minder dramatischen Tiere kümmern. Das Flugzeug ist zu laut, lange Autofahrten zu anstrengend und Züge sowieso eine Instand-Panikattacke für die Minis. Wir haben unsere Valentina mal mit nach Zypern genommen (siehe Titelbild). Sie durfte im Salon mitfliegen. Nur erste Klasse gestattet. Fragt nicht mich, fragt Lufthansa, was das sollte. Der Hund kam nicht auf sein Leben klar. Aber im zypriotischen Klima ist sie derart aufgegangen – das war schon sehr schön mit anzusehen.

Dafür fährt sie regelmäßig in die Schweiz oder nach Italien, wo sie komplett chillt und regelmäßige Pinkelpausen bekommt. Diese Fahrten verträgt sie gut.

Andere Länder – andere Sitten

Einige Länder haben spezifische Einreisebestimmungen oder Einschränkungen für bestimmte Hunderassen. Auch regionale Gesundheitsrisiken und tierärztliche Versorgungsmöglichkeiten vor Ort sollten vorab recherchiert werden. Es empfiehlt sich, bereits vor der Abreise eine Tierarztpraxis am Urlaubsort zu identifizieren. Zudem sollten auch die Rückreisebestimmungen aus Drittländern beachtet werden, um Probleme bei der Wiedereinreise zu vermeiden.

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann im Notfall hilfreich sein. Dazu gehören z.B. Mittel gegen Übelkeit und Durchfall, Verbandsmaterial für kleinere Verletzungen sowie Augenpflegeprodukte, beispielsweise bei Reizungen durch Sand oder Staub. Bei bekannten Allergien und chronischen Erkrankungen legt der Bundesverband für Tiergesundheit ans Herz, entsprechende Medikamente unbedingt mitzuführen. Informiert sich der Tierhalter frühzeitig und holt sich den Rat seiner Tierarztpraxis ein, steht einem entspannten Urlaub mit Hund nicht mehr viel im Weg.

Weitere Informationen: Reisen mit Hund: Gut vorbereitet ins Ausland – 10 Tipps für eine gute Reise


Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbands für Tiergesundheit e.V., www.bft-online.de

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Dieses Hotel in Antalya kann ich empfehlen

In Antalya lebte ich im Hotel Frankfurt (unbezahlte Werbung). Es liegt mitten in der Altstadt Kaleiçi und ist nur 5 Minuten Fußweg vom Meer entfernt. Hier war ich mitten im Geschehen. Der Hauswirt war ein Türke, der in jungen Jahren Deutsch studiert hatte. Er sprach sehr gut. Natürlich steckte ich ihm sofort, dass ich in Frankfurt lebe und es total witzig fand, in einem Hotel namens „Frankfurt“ unterzukommen. Er nahm mich sehr warm auf.

Das Hotel in Antalya war von einer fantastischen Sauberkeit. Der Mann hielt sich bedeckt, doch war immer genau dann da, wenn ich ihn brauchte. Er kannte dieses Hotel wie seine rechte Jackentasche und pflegte es mit einer Leidenschaft, die ich nur bei ehemaligen Brenners-Mitarbeitern beobachtet hatte. Erfahre bei tuellundtrueffel.com alle weiteren Details zu diesem Hotel.

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