Kategorien
Blog Reisen

Mein Herz bricht am Flughafen von Antalya

Das ist eine Geschichte, die eher was für Russen ist. Wer also an Russophobie leidet, sollte vielleicht eher diese Geschichte über Antalya lesen.

„Antalya ist in den letzen zwei Jahren zu einem Ort der warmen Begegnungen geworden“, sagte Ilyas, der mich am Bazaar von Kaleiçi kurz zuvor um 500 Lira ärmer gemacht hatte – für einen mutmaßlich traditionellen Tee, den ich niemals trinken würde und der mich darüber hinaus vielleicht auch ein bisschen high gemacht hat. Ich fand Ilyas einfach cool – er hatte einen warmherzigen Vibe. Er lebte seit 15 Jahren in Antalya und kam ursprünglich aus Kasachstan. Auch im Moskau lebte er einige Zeit, wie er mir erzählte.

Ilyas gewann mein Vertrauen mit seinen ehrlichen, lieben Augen und seiner sanften, freundlichen Stimme. Geschichten wie meine hörte er oft. Seit es Russen verboten wurde, in etliche europäische Länder einzureisen – und es in Migration lebenden Russen mit, beispielsweise, deutschen Pässen, extrem erschwert wurde, nach Russland einzureisen, wurden sämtliche Familien auseinandergerissen. Antalya – und die Türkei im Allgemeinen – wurde dadurch zu einem regelrechten Zufluchtsort für Russen. Hier vereinten sich Familien und konnten sich nach den schmerzvollen Jahren ohneeinander wieder in den Armen liegen, weinen, die Hände halten, bis zu den Tränen lachen und miteinander melancholisch sein, so wie ihre zarten, wenn auch unzerstörbaren Gemüter es verlangen.

Omas Augen brechen mir das Herz

Noch heute Morgen sah ich meine Mutter die Rolltreppe hochrollen, die sie zu der Passkontrolle führen würde. „Wir sehen uns in … Deutschland“, sagte ich. Meine Mutter verstand, worauf ich hinaus will. Ich blieb noch ein Paar Tage in Antalya. Ich als Helicopterenkelin würde es nämlich nicht zulassen, dass meine geliebte Oma auch nur eine Stunde allein durch den fremden Airport umherirrt. Ich wollte sie bis zum Gate begleiten – sie jedoch ließen mich nicht. Also tat ich alles in meiner Macht stehende und nicht stehende, um ihren Flug zurück nach Russland so angenehm und stressfrei wie nur möglich zu gestalten – natürlich erfolgreich.

Als meine Mutter diese Treppe also hinauffuhr, sagte Oma zu mir: „Lass sie uns begleiten – mit den Augen.“ Wir sahen hinauf zu ihr. Dann sah ich rüber zu meiner Babushka. Ihre hellgrauen Augen blickten noch immer meiner Mutter nach. Sie hatten einen Ausdruck, als werde ihr gerade ihr geliebtes Kind gewaltsam entrissen. Und dennoch bargen sie neben all dem Schmerz auch eine tiefe Akzeptanz. Einen Frieden, der die Seele in Starre versetzt. Ich fragte sie, ob sie in Ordnung sei, wie ich dies in den letzten drei Tagen tausendfach tat. Sie antwortete kurz und in einer etwas höheren Tonlage als gewohnt, während sie zur Seite nickte: „Ja.“ Wir gingen, als Maman außer Sichtweite war.

Ich weine im Hotel, während draußen die Sonne lacht

Während wir uns auf den Weg zum anderen Terminal machten, gab ich mir alle Mühe, dass Babushka mein vor Schmerz verzerrtes, nasses Gesicht nicht sah. Dafür sahen es alle anderen Passagiere. Sie verstanden mich aber. Auch während ich diese Zeilen in mein Tablet reinschmettere, verläuft mein Maskara über Wangen, Mund und Nase. Es schüttelt mich regelrecht.

Während ich hier auf dem Bett des Hotels „Frankfurt“ sitze, brennt draußen die Sonne und die wenigen November-Touristen schlendern tiefenentspannt durch die historischen Straßen der Stadt. Auch ich tat dies bereits. Ich trank xxx Tassen türkischen Çay, rauchte Shisha und schlenderte durch Kaleiçi. Ich musste dringend zurück ins Hotel, um mein Handy zu laden.


Eine ganz kurze Erklärung zum Artikelbild: Logischer wäre es natürlich, ein Bild vom Flughafen zu nehmen. Ästhetischer und bedeutsamer finde ich es jedoch, einen Sonnenuntergang zu nehmen, den wir uns gemeinsam als Familie angesehen hatten.

Kategorien
Reisen

Kaleiçi in Antalya: Das türkische Juwel, das entdeckt werden will

Kaleiçi, das historische Stadtzentrum von Antalya in der Türkei, bietet eine beeindruckende Reise durch verschiedene Epochen. Bis in die Neuzeit war fast die gesamte Stadt von den Stadtmauern umschlossen. Besucher können hier Bauwerke aus der römischen, byzantinischen, seldschukischen, osmanischen und modernen türkischen Republik entdecken. Der Großteil der Gebäude stammt jedoch aus dem späten 18. und 19. Jahrhundert.

Während einige traditionelle türkische Häuser noch von Einheimischen bewohnt werden, wurden viele in Boutique-Hotels, Restaurants und Geschäfte umgewandelt. Diese Geschäfte bieten Kunsthandwerk und andere Volkskunst zum Verkauf an. Auch wird hier alles angeboten, was das touristische Herz begehrt.

Handgenähte Lederschuhe, die ich in einem kleinen Laden in Kaleiçi gefunden habe.

Das Viertel Kaleiçi wurde von der Gemeinde Antalya umfassend restauriert. Das ist auch deutlich spürbar: Sämtliche Hausfassaden sind frisch gestrichen, die ältesten Bauwerke sind gut gepflegt und die Straßen sind sauber und neu belegt. Es ist ein Genuss, den historischen Stadtteil Antalyas zu Fuß zu entdecken. Auch mit der Retro-Straßenbahn kann man sich hier gut fortbewegen.

Die Perle von Antalya: Hier liegt Kaleiçi

Das Stadtteil Kaleiçi liegt im zentralöstlichen Teil der Stadt an der Mittelmeerküste und ist bekannt für seinen Yachthafen aus der Römerzeit. Der Name „Kaleiçi“ bedeutet „Im Kale“ oder „Inneres Kale“, wobei „Kale“ selbst Burg oder Festung bedeutet.

Kaleiçi ist ein lebendiges Beispiel für die reiche Geschichte und Kultur Antalyas und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an. Ein Besuch dieses verwunschenen Stadtteils lohnt sich allemal. Seine kleinen Gässchen, die hellen, steinernen Bauwerke, die vielen Blumen und Katzen sowie auch die zahlreichen Aussichtsplattformen locken begeisterte Augen aus aller Welt an. Es gibt viel zu entdecken: Strände, einen großen Bazaar, ein Archäologisches Museum und vieles mehr.

An jeder Ecke gibt es etwas zu Essen oder einen Çay, Abenteuerausflüge, Souvenirs und viel anderes zu entdecken. Man kann es natürlich wie ich machen und einfach nur planlos durch die Gassen von Kaleiçi schlendern, bis man etwas sieht, was einem gefällt.

Kategorien
Reisen

Dieses Hotel in Antalya kann ich empfehlen

In Antalya lebte ich im Hotel Frankfurt (unbezahlte Werbung). Es liegt mitten in der Altstadt Kaleiçi und ist nur 5 Minuten Fußweg vom Meer entfernt. Hier war ich mitten im Geschehen. Der Hauswirt war ein Türke, der in jungen Jahren Deutsch studiert hatte. Er sprach sehr gut. Natürlich steckte ich ihm sofort, dass ich in Frankfurt lebe und es total witzig fand, in einem Hotel namens „Frankfurt“ unterzukommen. Er nahm mich sehr warm auf.

Das Hotel in Antalya war von einer fantastischen Sauberkeit. Der Mann hielt sich bedeckt, doch war immer genau dann da, wenn ich ihn brauchte. Er kannte dieses Hotel wie seine rechte Jackentasche und pflegte es mit einer Leidenschaft, die ich nur bei ehemaligen Brenners-Mitarbeitern beobachtet hatte. Erfahre bei tuellundtrueffel.com alle weiteren Details zu diesem Hotel.

Kategorien
Reisen

Lazy Days in Portugal: Das tat ich bei Regen

Ich stand vor dem Spiegel und trug mehr Make-Up auf, als die Tage zuvor. Meine Mutter hatte mich nämlich angerufen und mein äußeres Erscheinungsbild kritisiert. Ich würde mich wie ein Tomboy kleiden, meinte sie in ihren eigenen Worten und war ganz und gar nicht glücklich, dass ich mir einen Regen-Poncho geholt habe, der mich in ein undefinierbares Etwas verwandelte. Recht hatte sie irgend wie und wir wissen ja (fast) alle, was so ein bisschen Make-Up mit unserer „inneren Göttin“ machen kann.

Das Dumme ist, dass über A Ver-o-Mar – und anderen Teilen Portugals – den ganzen Tag das fieseste Pisswetter herrschte. Beinahe hätte meine Faulheit gesiegt und ich wäre im Hotel geblieben. Doch es kam anders. Mein erster Versuch aus dem Haus zu gehen, endete erfolgreich am Strand. Ich beobachtete einen Surfer, der auf seinem Brett Dinge machte, die ich mich niemals trauen würde. Die Wellen schienen ihn zu verschlucken und wieder auszuspucken. Später hatte ich das unerwartete Glück, ihn Oberkörperfrei zu sehen, was mich einerseits faszinierte, andererseits aber schnell in die Flucht trieb, weil mich solche Situationen einfach viel zu nervös machen.

Regen in Portugal: Auf dem Strand von A Ver-o-Mar haben sich Möwen und andere Vögel versammelt.
Der Atlantische Ozean in Portugal: Zu sehen ist der Surfer zwar nicht, dafür aber jede Menge Möwen und Enten (?).

Planlos durch den Regen in Portugal

Beim zweiten Versuch, das Hotel zu verlassen, schnappte ich das Fahrrad, mit dem ich wenige Tage zuvor nach Porto gefahren bin, und fuhr planlos durch den Regen. Natürlich zog ich dafür meinen geilen Regenponcho an und schickte meiner Mutter ein Foto davon. Als ich es machte, bekam ich einen heftigen Lachanfall. Ich fühle mich jedes Mal witzig, wenn ich auch nur im Geringsten gegen das Weltbild meiner Mutter rebellierte. Bis heute ist das so und ich kann nichts dagegen tun, auch wenn ich genau weiß, dass ich für diese Art von Gefühlen viel zu alt bin.

Regen in Portugal: Madlen Trefzer lacht in die Kamera mit ihrem Regenponcho über den Kopf gezogen.
Mein Regenponcho und ich – ein einmaliges Team. Muttern ist da fehl am Platz.

Lachend fuhr ich weiter durch den Regen. Mein Ziel war ein Objekt in Póvoa de Varzim, das ich am Tag zuvor aus der Ferne gesehen hatte. Ich konnte mir ausmalen, was es war, doch ich wollte es genau wissen. Als ich an jenem Ort ankam, bewahrheiteten sich meine Vermutungen. Es war eine Aussichtsplattform auf einem Felsen. Doch da der Ozean stürmisch war, war auch der Zutritt zu der Plattform überschwemmt. Angst davor, nass zu werden, hatte ich nicht – der Regen hatte bereits dafür gesorgt.

Die Atlantik zog mich wieder in ihren Bann

So stand ich also starr im Regen und am Strand, das Augenmerk auf die hölzerne Plattform auf dem Felsen gerichtet, die von stürmischen Salzwasser-Explosionen umringt war. Es war wie der beste Film, den ich seit Langem gesehen hatte. Die Macht der Wellen ist vor allem während der Winterzeit in Portugal so ausschlaggebend. Davon hatte man mit schon einige Male erzählt, aber das mit eigenen Augen zu sehen, ist mit nichts zu vergleichen. 

Regen in Portugal: Auf einem Felsen steht eine hölzerne Aussichtsplattform. Der Himmel sieht bedrohlich grau aus, gleichzeitig sind aber Sonnenstrahlen zu sehen. Eine riesige Welle explodiert förmlich in unmittelbarer Nähe der Plattform. Das Foto wurde am Strand aufgenommen von Póvoa de Varzim.
Jetzt schau sich einer diese Macht der Wellen an. Ich werde ihren Duft, ihren Klang und ihre Kraft niemals vergessen.

Der Atlantische Ozean zog mich also in seinen Bann und ließ gar nicht mehr los. Besessen von dem Gedanken, auf die kleine Plattform zu klettern, um den meterhohen Wellen noch näher zu sein, stand ich da und sah, dass dieses Vorhaben auch durchaus gefährlich werden könnte.

Portugal: Das Unvorhersehbare des Ozeans

Es war die Macht der Wellen, die genau vor der Treppe zum Felsen aufeinander schlug, die mir Sorgen bereitete. Dies geschah offenbar regelmäßig, denn die ersten drei steinernen Treppen waren von der Kraft des Salzwassers bereits gänzlich abgetragen. Lange wartete ich auf einen Moment, in dem die stürmischen Wellen abklangen, doch er kam nicht. Viel eher wurden sie größer, je später es wurde. 

Als ich mich dennoch näherte passierte es plötzlich: Die Wellen deckten mich kniehoch in ihr kaltes nass ein. Angenehm. War aber nicht das erste Mal, dass ich das Unvorhersehbare des Ozeans in Portugal unterschätzte. Ich gestehe, ich traute mich letztlich nicht auf den Felsen. Stattdessen fuhr ich weiter durch den Regen und landete an diesem tollen Ort in Póvoa de Varzim.


Transparenzhinweis: Diese Geschichte fand Ende November/ Anfang Dezember 2023 statt und wurde auch da verfasst.

Kategorien
Kunst Reisen

Tag des offenen Denkmals: Programm in Frakfurt

Endlich ist es soweit. Nachdem ich vor zwei Jahren meinen Spaß am Tag des offenen Denkmals in Heidelberg hatte, lädt dieselbe Veranstaltung auch am Sonntag, 8. September, zu einer Erkundung in Frankfurt ein. Also nicht nur in Frankfurt, sondern bundesweit – ich bin aber in FFM für euch am Start. Das ist die Gelegenheit, die Stadtgeschichte deiner Stadt hautnah zu erleben. An diesem besonderen Tag öffnen zahlreiche historische Stätten und Denkmäler ihre Tore, die sonst verschlossen bleiben.

Hier geht’s zur damaligen Fotostreckenstory in Heidelberg – wie immer mit ganz viel Liebe in jedem Pixel.

Tag des offenen Denkmals in FFM: Programm

Das Programm umfasst eine Vielzahl von Veranstaltungen, Führungen und Aktivitäten. Diese werden von lokalen Experten und Geschichtenerzählern begleitet. In Frankfurt ist das allerdings wie immer so, dass die Führungen auf nur 20 Besucher beschränkt sind – und das mit Voranmeldung. Trauriger Scheiß, aber so ist es leider immer in FFM. Alles, was Spaß macht, ist ausgebucht, bevor überhaupt ein Termin feststeht (ich übertreibe an dieser Stelle etwas, aber ihr kennt’s sicher auch).

Die Organisatoren ermuntern Frankfurter sowie auch Touristen, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. Insgesamt stehen 19 Bauwerke zur Besichtigung offen:

  • Alte Nikolaikirche (Römerberg 11)
  • Altes Portal des Frankfurter Hauptfriedhofs (Eckenheimer Landstr. 188-190)
  • Dorfkirche Unterliederbach (Heugasse 1)
  • Dreikönigskirche (Dreikönigsstr. 32)
  • Ehemalige Bonifatius-Kapelle (Oberer Kalbacher Weg 7)
  • Ehemalige DB-Zentrale (Stephensonstraße 1)
  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Frankfurter Versicherungsgesellschaft „Providentia“ (Taunusanlage 20)
  • Evangelische Kreuzkirche (Weinstr. 25)
  • Frauenfriedenskirche (Zeppelinallee)
  • Hellerhofsiedlung und Alte Hellerhofsiedlung (Rebstöcker Str. 95)
  • Justinuskirche Höchst (Justinusplatz 2)
  • Kirche St. Leonhard (Am Leonhardstor 25)- Lohrpark (Auf dem Lohr 9)
  • Römische Raststation Heidenschloß (Oeserstr. 180)
  • Studierendenhaus (Mertonstr. 26-28)
  • Töpferhaus (Erich-Ollenhauer-Ring)
  • Villa 102 (Bockenheimer Landstr. 102)
  • Wasserwerk Griesheim (Oeserstr. 181)
  • Willemerschule (Willemerstr. 8–10)

Eine Stadtkarte auf der Website des Veranstalters hilft bei der Planung des Besuchs.

Tag des offenen Denkmals: Meine persönlichen Highlights

Zu den besonderen Highlights gehört für mich persönlich die Justinuskirche Höchst, die mitten in der Höchster Altstadt liegt und zwischen den Jahren 830 bis 850 erbaut wurde. Der Besuch dieser historischen Kirche lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch die nahegelegene Fachwerkstraße verbinden. Am Höchster Schloss findet zudem ein Jazzfestival statt. Eintritt frei. Warum ist diese Kirche für mich so ein besonderer Ort? Naja. Das ist genau die Kirche, in dessen Kräutergarten ich einbrechen wollte, als der Zahnarzt und ich unser erstes Date hatten. Ich habe es NICHT getan, ok? Weil ich ein anständiger Mensch bin.

Ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Frankfurter Versicherungsgesellschaft „Providentia“. Da plane ich dieses Jahr auf jeden Fall hinzugehen. Ich erzähle euch im Nachklang, wer mich dahin begleitet. Das Gebäude stammt jedenfalls aus den Jahren zwischen 1898 und 1900 und steht derzeit leer. Es zeichnet sich durch seine klassizistische und barocke Bauweise aus. Besonders heiß bin ich auf die Innenräume – mal sehen, wie weit ich mit meinem Presseausweis komme.

Auf diesen Brutalisten freue ich mich besonders

Auch das Bürogebäude der ehemaligen Hauptverwaltung der Deutsche Bahn AG in Frankfurt-Gallus ist für mich ein absolutes Highlight und ich brenne auf den Besuch dieses Brutalisten. Auch wenn es nicht so hoch ist, wie manche Wolkenkratzer, die die Frankfurter Skyline zieren, ist es dennoch ein Hochhaus. Es wurde in den Jahren zwischen 1991 und 1993 erbaut und anschließend als Kulturdenkmal eingestuft.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals in Frankfurt, Heidelberg und all den anderen wunderbaren Städten Deutschlands, findet ihr auf der offiziellen Website der Veranstalter.


Transparenzhinweis: Hierbei handelt es sich um einen Artikel, den ich zunächst für ein anderes Medium geschrieben habe und dann eiskalt durch die KI gejagt und meinen Senf zugefügt habe.

Zum Bild: Das Höchster Schloss kann nicht besucht werden. Wie gesagt findet in dessen Innenhof das Jazzfestival statt. Der Turm jedoch bleibt auch zum Tag des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit verschlossen. Leider.

Kategorien
Kunst Reisen

Lissabon: Europas Street-Art-Hotspot

Lissabon ist nicht nur für seine Azulejos, gelbe Straßenbahnen, architektonischen Wahrzeichen, und spektakulären Aussichten bekannt. Auch die besondere und international bekannte Straßenkunst (oder eben Street Art) Lissabons verleiht der portugiesischen Hauptstadt ihren besonderen Flair. Überall in den Gassen der Tejo-Metropole sind die außergewöhnlichen und facettenreichen Kunstwerke zu finden. Selbst die Lissabonner Metrostationen zieren einmalige Wandmalereien.

Street Art in der Lissabonner Metro

Seit der Einführung der Lissabonner Metro im Jahr 1959 verliehen namhafte Künstler jeder Lissabonner Metro-Station ihre einzigartige Gestaltung. So verwandelten elf internationale Künstler – im Rahmen der Expo 1998 – die eigens für die Weltausstellung errichtete Haltestelle „Oriente“ in eine Kunsthalle.

Die Station „Laranjeiras“ (Orangenbäume) verzierte der portugiesische Künstler Rolando Sá Nogueira gänzlich im Sinne des Stationsnamens. Beim Bahnhof „Jardim Zoológico“ dominiert als Motiv die tropische Flora und Fauna. Jeder U-Bahn-Stopp ist jeweils einem individuellen Thema gewidmet, was dem Lissabonner Untergrund seinen ganz eigenen Charme verleiht.

Street Art in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon
©Turismo de Lisboa

Straßenkünstler Vhils und Pixel Pancho

Namhafte Künstler verewigten sich auch auf diversen Schiffsanlegern, Mauern, Hausfassaden oder Müllcontainern. Dadurch machten sie Lissabon zu einem der wichtigsten Orte der Street Art. Und das europaweit. Insbesondere die Werke Alexandre Fartos aka Vhils und Pixel Panchos erfreuen sich weltweiter Bekanntheit.

Vhils arbeitet mit Hammer und Meißel. Mit diesen Werkzeugen lässt er auf Fassaden überdimensionale Portraits entstehen. Pixel Pancho hingegen reichert sie mit seiner Graffiti-Kunst an. So etwa schmückt das alte Zollamtgebäude im Garten „Jardim do Tabaco“ ein beeindruckendes Bildnis der beiden Künstler.

Interessierte können bei verschiedenen Touren tiefer in die populäre Lissabonner Street-Art eintauchen und dabei natürlich auch jede Menge Hintergrundinformationen zu Kunst und Künstlern erhalten.


Quelle: presseportal.de Pressemitteilung der Global Communication Experts GmbH

Kategorien
Kunst Reisen

Kloster Eberbach: Die Geschichte des Kunstdenkmals

Das Kloster Eberbach ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in Eltville am Rhein im hessischen Rheingau. Diese Klosteranlage gilt als eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler Europas. Kein Wunder. Denn das, was ich an diesem fantastischen Bauwerk so beeindruckend finde, ist die Sorgfalt, mit der es all die Jahre gepflegt und restauriert wurde. Ich bin mir ganz sicher, so etwas findet man nur in Deutschland. Wenn man bedenkt, wie alt diese Gemäuer sind und für wie wenig Menschen sie ursprünglich errichtet wurden, verschlägt es einem die Sprache, wenn man sich ihrer Monumentalität bewusst wird. Berühmt ist das Kloster Eberbach seine atemberaubenden romanische und frühgotische Architektur sowie auch seinen Weinbau. Das Kloster Eberbach liegt mitten im Naturpark Rhein-Taunus.

Kloster Eberbach - Klosteranlage in Eltville am Rhein, Hessen
Kloster Eberbach: Das ist die Gesamtansicht, wenn man vom Hügel auf das fantastische Bauwerk herabblickt.

Kloster Eberbach – die Gründung

Die Gründung des Klosters geht auf Bernhard von Clairvaux zurück. Am 13. Februar 1136 gründeten Abt Ruthard und zwölf Mönche aus Clairvaux das Kloster Eberbach. Unter dem Patrozinium der Maria Immaculata und Johannes der Täufer begann die Geschichte dieser bedeutenden Abtei.

Bereits 1142 gründete Eberbach sein erstes Tochterkloster Schönau im Odenwald, gefolgt von Otterberg in der Pfalz (1144/1145) und Hocht bei Lüttich (1155). Eine erste Krise durchlebte das Kloster während der Kirchenspaltung um 1160 bis 1170, als es Papst Alexander III. gegen die Päpste des Kaisers Friedrich Barbarossa unterstützte. Mönche flohen nach Frankreich und kehrten später in ihr aufstrebendes Kloster zurück.

Tochterkloster wird gegründet

1174 folgte die Gründung des Tochterklosters Arnsburg in der Wetterau. Obwohl ein geplantes Tochterkloster im Königreich Sizilien im frühen 13. Jahrhundert nicht gegründet werden konnte, übersiedelten einige Eberbacher Mönche 1217 zum Kloster Sambucina.

Von 1232 bis 1234 besetzte Erzbischof Siegfried III. von Eppstein das Kloster Lorsch mit Mönchen aus Eberbach, um es nach den Regeln der Zisterzienser zu reformieren – jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Eine geplante Klostergründung im Hanauer Wald um 1234 scheiterte an den Grafen von Hanau.

Die Klosteranlage ist mit Sicherheit eines der schönsten und bedeutsamsten Orte in ganz Hessen.

Kloster Eberbach: So viele Mönche lebten hier zur Blütezeit

Eberbach folgte strengen Benediktregeln, wodurch das Klosterleben für Adlige unattraktiv war. Die Mönche stammten daher aus nichtadligen Schichten. Der Konvent bestand zur Blütezeit aus etwa 300 Personen: 100 Mönchen und rund 200 Laienbrüdern (Konversen).

Die Konversen waren überwiegend Bauern und nahmen nur eingeschränkt am spirituellen Leben teil. Bücherlesen war ihnen verboten und sie hatten kein Wahlrecht bei der Abtwahl. Trotz dieser Einschränkungen bot die Stellung eines Konversen bessere Lebensbedingungen als ein Leben als einfacher Bauer oder Lohnarbeiter.

Das Kloster Eberbach ist ein beeindruckendes Zeugnis zisterziensischer Baukunst und religiöser Geschichte – ein unverzichtbares Kulturdenkmal, das nur etwa 40 Minuten Fahrt von Frankfurt liegt. Ich liebe diesen Ort wie wahnsinnig und würde am liebsten jeden Tag hier verbringen.

Kategorien
Reisen

Entdecke Madeiras faszinierende Naturpools

Madeira ist nicht nur für malerische Landschaften und eine üppige Natur bekannt, sondern auch für die faszinierenden Naturpools. Vor Jahrtausenden floss bei einem Vulkanausbruch auf Madeira Lava ins Meer und erkaltete – heute können Besucher inmitten der dadurch entstandenen Felsformationen im Meerwasser schwimmen.

Baden inmitten von Vulkangestein: Das sind Madeiras Naturpools ©Henrique Seruca

Die portugiesische Insel beherbergt vier solcher natürlichen Salzwasserbecken aus Vulkangestein. Beeindruckende Vulkanfelsen rahmen die Becken ein und trennen sie vom Atlantischen Ozean. Trotz ihrer massiven Erscheinung sind die Felsen durchlässig genug, um den natürlichen Austausch von Meerwasser durch Wellen und Gezeiten zu ermöglichen, und tragen so zur Frische und Reinheit der Naturpools bei. Jeder der vier Naturpools auf Madeira hat seine eigenen Besonderheiten, doch sie alle versprechen ein einmaliges Badeerlebnis mit atemberaubender Aussicht auf den Atlantik und die umliegende Landschaft.

©JoanaCarvalho

Naturpools Porto Moniz und Cachalote auf Madeira

Die Naturpools von Porto Moniz sind am bekanntesten. Der weitläufige Schwimmbereich von 3.800 Quadratmetern und die große Sonnenterrasse bieten den Badegästen hervorragende Voraussetzungen für einen entspannten Badetag. Die hervorragende Infrastruktur, darunter Umkleideräume, eine Bar, ein Erste-Hilfe-Posten, ein Parkplatz und ein barrierefreier Zugang, tragen zum Komfort der Gäste bei. Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein Kinderbecken und einen Spielplatz.

Naturpool Poniz aud der portugiesischen Insel Madeira
Naturpool Porto Moniz auf Madeira ©LuciaBarros

Unweit von Porto Moniz liegen die Naturpools Cachalote, die vor allem durch ihre Unberührtheit bestechen. Mit ihrer natürlichen Umgebung laden sie die Badegäste ein, die Schönheit des Atlantiks hautnah zu erfahren und gelten als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region.

Auch interessant: Entdecke die historische Ingeneurskunst der Levadas auf Madeira.

Die einzigartische Schönheit der Natur

Die Naturpools Poças das Lesmas in der Gemeinde Seixal zeichnen sich durch ihre Ruhe und Abgeschiedenheit aus. Die liebevoll restaurierten Becken und ihre Umgebung wurden behutsam gestaltet, um die einzigartige Naturschönheit dieses Ortes zu bewahren. Ein Besuch der Naturpools lässt sich gut mit einer Erkundungstour der vielfältigen und atemberaubenden Region rund um Seixal verbinden.

Naturpool Seixal auf Madeira
Naturpool Seixal auf Madeira ©Carlos Gouvia

Die Naturpools Doca do Cavacas, auch Poças do Gomes genannt, befinden sich auf der Südseite der Insel. Auch in Funchal, der Hauptstadt der Insel, haben sich durch vulkanische Aktivitäten Salzwasserbecken an der Küste gebildet. Von hier aus haben Badegäste nicht nur direkten Zugang zum Meer, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf das höchste Kap Europas, das Cabo Girão, sowie den Strand Praia Formosa. Entdecke hier auch die schönsten Wasserfälle auf der Insel Madeira.


Quelle: Pressemitteilung der Global Communication Experts GmbH

Kategorien
Blog Reisen

Ein Blick in die Sterne

Ich will etwas Neues fühlen. Deshalb gehe ich in Richtung Wald. Es ist schon Dunkel und Frankfurt ist Frankfurt. Also bleibe ich kurz vor dem Waldrand abrupt stehen. Meine Füße wollen da nicht weiter rein. Ursprünglich wollte ich den Meteorstrom von der Schwanheimer Wiese aus beobachten und ggf. weiter zur Schwanheimer Düne gehen. Dort hat man, laut mir, freie Sicht auf den Himmel und die Lichter der Stadt stören nicht beim Blick in die Sterne. Aber ich trau mich nicht in den Wald, verdammt noch mal. Das macht mich bockig.

Wenige Minuten später liege ich auf meiner Veranda, weil ich keinen Balkon habe, und starre in den nächtlichen Himmel. Meinen Lesern versprach ich heute ab 23 Uhr Sternschnuppen en masse. Auf diese warte ich auch. Ich warte, doch sie lassen sich nicht blicken. Leise spielt meine Jazz-Playlist im Hintergrund und je länger ich nach oben blicke, desto bedeutungsloser komme ich mir vor. Desto kleiner scheint mir all das, was mich bedrückt und beschäftigt. Desto spannender erscheint mir das Funkeln der Sterne.

Ich starre sie so lange an, bis ich selbst Sternschnuppen sehe. Da eine, und dort noch eine. Bilde ich sie mir ein? Keine Ahnung. Wahrscheinlich wird das das Geheimnis bleiben, das das Universum vor mir hat. Ich lausche der Nacht. Es sind zu viele Flugzeuge am Himmel. Zu viele Gedanken in meinem Kopf, die ich längst hätte loslassen sollen und zu wenig Wörter, um sie jemals jemandem erklären zu können.

Kategorien
Reisen

Hier stehen die ältesten Fachwerke Deutschlands

Im südlichsten Teil von Niedersachsen, rund um die Universitätsstadt Göttingen, befindet sich eine Region zwischen Harz und Weserbergland, die geprägt ist von Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten. Besonders gut erhalten und idyllisch liegen die fünf historischen Altstädte Duderstadt, Einbeck, Hann, Münden, Northeim und Osterode am Harz eingebettet in eine waldreiche Landschaft. Sie haben sich zum „Fachwerk5Eck“ zusammengeschlossen.

Die ältesten Häuser erlebten bereits die Entdeckung Amerikas. Andere Gebäude entstanden etwa um die Zeit der Reformation und bis zur Französischen Revolution. Diese sind oft durch traditionelle Schnitzkunst verziert und gekennzeichnet. Die Erbauer waren Landwirte, Handwerker und Händler – die Städte Teil der historischen Hanse. Geschichtlich bedeutend ist die ungewöhnlich hohe Zahl der Baudenkmäler, die heute Rundgänge durch mittelalterliche Stadtkulissen erlauben, umgeben von Stadtmauern und Wallanlagen.

Fachwerke in Duderstadt – die Perle des Eichsfelds

Eines der ältesten Fachwerk-Rathäuser Deutschlands steht in Duderstadt. Besucher können es auf sieben Etagen erkunden, vom Turmfenster über die Dächer der Stadt schauen, über eine Webcam die Fledermäuse bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten und bis in die Folterkammer im Gewölbekeller hinabsteigen. Wahrzeichen der Stadt ist der Westerturm mit seiner markant gedrehten Spitze. Dort, am letzten erhaltenen mittelalterlichen Stadttor, gibt es ein kleines, modernes Museum über das Schützenwesen.

In Duderstadt kannst du eins der ältesten Rathäuser entdecken. © Daniel Li Photography

Als Kontrast dazu befindet sich am Stadtrand mit der HGN-Halle eine Ausstellung moderner Kunst. Duderstadt ist eingebettet in die Naturlandschaft des Eichsfelds mit zahlreichen Wander- und Fahrradwegen, die durch Wiesen, Felder und kleine Wälder führen. Darunter der ehemalige deutsch-deutsche Grenzstreifen, der als artenreicher Lebensraum, dem „Grünen Band“, erhalten geblieben ist. Über die Geschichte der Teilung informiert das Grenzlandmuseum Eichsfeld am ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang Duderstadt-Worbis.

Bier- und Oldtimerstadt Einbeck

Die Wiege des Bockbieres steht in Einbeck. Hier wird bereits seit 1378 gebraut. Die Stadt ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Fachwerke mit ganz eigenem Charakter. Zudem ist man in Einbeck am Ort der größten Oldtimersammlung Europas, dem Technikmuseum PS.Speicher. Hiergibt es auf 22.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche historische Motorräder, Autos, Busse und Nutzfahrzeuge zu entdecken. Die Stadt Einbeck ist außerdem bekannt für die traditionelle Herstellung von Stoffen im Blaudruckverfahren.

Auch in der Einbecker Senfmühle kann man nach Voranmeldung bei der Produktion über die Schultern blicken. Für Ausflüge in die Umgebung per Rad oder zu Fuß bieten sich das Leinetal und die Ruine Heldenburg an. Das große Vogelschutzgebiet Leinepolder können Besucher auf eigene Faust durch Hörstationen oder bei Führungen mit Naturscouts erkunden.

Dreiflüssestadt Hannoversch Münden

Wo Fulda und Werra zusammenfließen und die Weser ihren Ursprung hat, liegt seit dem 12. Jahrhundert die Stadt Hannoversch Münden (auch bekannt als Hann. Münden). Damals erbauten reiche Händler die Stadt der vielen Fachwerkshäuser. Die Flussnähe prägte ihre Entwicklung, sodass sie heute ein fast mediterranes Flair hat. Es lohnt ein Bummel entlang der Ufer, den sogenannten Schlagden, vorbei am Welfenschloss, dem Renaissance-Rathaus mit Glockenspiel und den Brücken bis zum bekannten Weserstein.

Für einen weiten Blick über die Stadt kann man die Tillyschanze zu Fuß von der Innenstadt aus erwandern. Wer die Wassernähe nutzen will, kann dies bei einer Flussschifffahrt oder Kanutour tun. Zahlreiche Wander- und Radwege, wie der bekannte Weserradweg, führen entlang der Flüsse. Auch Camping ist auf der Insel Tanzwerder umgeben von Wasser möglich.

Ausflugstipp: Fachwerke in Hann. Münden
Mediterranes Flair in der Dreiflüssestadt Hann. Münden © Hann. Münden Marketing GmbH

Fachwerke, Figuren und Seenplatte in Northeim

Neben all den Fachwerken ist wohl das erstaunlichste Gebäude von Northeim das Theater der Nacht – ein Figurentheater im ehemaligen Feuerwehrhaus. Die Fassade zieren Nasen, das Dach erinnert an den Rücken eines Drachen, oder den Hut einer Hexe. Im Inneren ist das Treppengeländer einem Drachengerippe nachempfunden. Angeboten werden Figurentheater-Stücke für alle Altersgruppen. Nach einem Spaziergang durch die Stadt, vorbei an einer alten Klosteranlage, einer ehemaligen Militärwache und durch die Gassen ist ein Ausflug zur Northeimer Seenplatte reizvoll. Auf dem Großen Freizeitsee können Tretboote und Stand-Up Paddling Boards geliehen werden.

Fachwerke und Co.: Osterode, das Tor zum Harz

Schon im Mittelalter war Osterode ein wichtiger Zugang zum Harz. Mit Eseln versorgten die Bewohner die Bergbaustädte mit Getreide. Daran erinnern das Harzkornmagazin, der Kornmarkt und das Eseltreiberdenkmal in Osterode.

Beim Stadtspaziergang fallen außerdem architektonisch die Ratswaage, das Alte Rathaus, das Ritterhaus und die Schachtruppvilla auf. Für Ausflüge in den Harz ist Osterode auch heute noch ein guter Startpunkt. Überregionale Wanderwege, wie der Karstwanderweg, der Baudensteig und der Hexenstieg können hier gestartet werden. Radwege gibt es sogar speziell für Mountainbiker und Rennradfahrer. Der Harz ist bekannt für seine Stauseen. Am Nordufer der Sösetalsperre liegt ein Steinbruch mit zehn Kletter-Touren. Am Südufer liegt neben einem Campingplatz eine Waldvogelstation mit heimischen Wasser-, Sing- und Greifvögeln.

Fachwerke in Osterode am Harz
Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen in Osterode am Harz © Daniel Li Photography

Region mitten in Deutschland

Die Region mitten in Deutschland bietet durch ihre historischen Altstädte, die abwechslungsreichen Naturräume und die Nähe zu Göttingen ein breites Spektrum an Aktivitäten auf engstem Raum. Über die Attraktionen informiert die Website fachwerk5eck.de.

Auch interessant: Entdecke hier das Alte Schloss von Baden-Baden.


Quelle: Pressemitteilung der Geschäftsstelle Fachwerk5Eck

Die mobile Version verlassen